Radverkehr in Osnabrück

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Aktualisiert: vor 1 Tag 16 Stunden

Verkehrssicherheitsrat fordert mehr Platz fürs Fahrrad

Fr, 03/22/2019 - 07:17
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) fordert eine Neuaufteilung des Straßenraums zugunsten des Radverkehrs. „Fahrrad- und Pedelecfahren sind im Trend. Gerade Pedelecs freuen sich immer größerer Beliebtheit. Laut des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) stieg der Absatz an diesen Rädern 2018 um insgesamt 36 Prozent. Zugenommen haben aber leider auch die Unfälle, bei denen Pedelecfahrer getötet oder verletzt wurden“, heißt es in einer Pressemitteilung. Einen Grund für diese Entwicklung sieht der Deutsche Verkehrssicherheitsrat in der mangelnden Fläche. Er fordert eine gesamtgesellschaftliche Diskussion über die Aufteilung des Straßenraums. „Wir beobachten heute eine sehr vielfältige Mobilität, die den Verkehr verdichtet“, sagt DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner. „Dafür ist unsere Infrastruktur nicht ausgelegt.“ Das spüre man besonders bei den Radunfällen. 2018 stieg die Zahl der Getöteten im Radverkehr insgesamt um über 13 Prozent im Vergleich zu 2017 an. Bei denen, die mit dem Pedelec fuhren, stieg die Zahl sogar um über 25 Prozent an. „Das alarmiert uns. Wir müssen dringend über die Aufteilung des Straßenraums reden“, fordert Kellner. Die Neuaufteilung des Straßenraums könne gegebenenfalls auch zu Lasten des Kfz-Verkehrs gehen. Konkret bedeute das, die Breiten von Radwegen, Schutzstreifen und Radfahrstreifen anzupassen. „Es muss möglich sein, sich auf diesen Wegen gefahrlos zu überholen. Zudem müssen insbesondere Kreuzungssituationen für alle Verkehrsteilnehmer sicher […]

Bonusland

Do, 03/21/2019 - 07:50
Als für Götz der Ernst des Lebens beginnen soll, wird ihm alles zu eng. Kurzerhand fliegt er ans andere Ende der Welt, um Neuseeland per Pedale zu erkunden. Doch wird seine Jagd nach dem Abenteuer die Sorgen über die Zukunft verdrängen? In Bonusland erzählt Götz Nitsche, wie er nach 3.500 Radkilometern aufhören konnte, vor sich selbst davonzuradeln, und seinen Ängsten die Stirn bot. Nach dem Studium steht Götz eine Karriere als Ingenieur bevor, doch irgendetwas zieht ihn in die andere Richtung. Anstatt sich einen Job zu suchen, schultert er seinen Rucksack und folgt dem Sommer um die Welt. Bald packt ihn eine Abenteuerlust, die die ausgetretenen Touristenpfade Lateinamerikas nicht mehr befriedigen können. Also kauft er sich ein Fahrrad und bereist sein nächstes Reiseziel, Neuseeland, per Pedale. Götz radelt durch Regenwälder, über rollende Hügel und zu den Kratern der Vulkane. Er trinkt aus Flüssen, wäscht sich in Seen und schläft unter Brücken. In einem einsamen Abschnitt der Westküste findet er einen alten Tunnel, durch den er einen verborgenen Strand erreicht. Der Ort erscheint ihm wie ein Bonuslevel in einem alten Computerspiel – und Neuseeland wird von diesem Zeitpunkt an zu seinem persönlichen Bonusland. Bonusland ist das Radabenteuer eines Mannes, der bis […]

Mit guten Radwegen gegen Dooring-Unfälle

Di, 03/19/2019 - 07:47
Über den neuen geschützten oder auch nicht so richtig geschützten Radweg am Heger-Tor-Wall in Osnabrück habe ich nun mehrfach geschrieben. Er setzt mit seinen 3,25 Meter, der asphaltierten Oberfläche und dem gleichmäßigen Höhenniveau einen neuen Standard – hier und in ganz Deutschland. Und er funktiert sehr gut. Radfahrerinnen und Radfahrer fühlen sich sicher und nutzen ihn gern. Auf ein Detail möchte ich dabei noch mal etwas genauer eingehen, das auch die Hamburger BILD-Zeitung am Wochenende zum Thema gemacht hat (danke @kkklawitter für das Foto). Es sind die so genannten Dooring-Unfälle, bei denen Radfahrer von aufgestoßenen Autotüren zu Fall gebracht werden. Das kann immer da passieren, wo Radwege oder Radfahrsteifen dicht an parkenden Autos entlang geführt werden. Eine beispielhafte Pressemitteilung zu einem solchen Unfall hat die Polizei Osnabrück am 2. März 2016 herausgegeben: Bei einem Unfall auf dem Heger-Tor-Wall wurde am Dienstagnachmittag eine 24-jährige Radfahrerin schwer verletzt. Die Zweiradfahrerin war gegen 16.50 Uhr in Richtung Schlosswall unterwegs und wollte an einem geparkten Mercedes vorbeifahren, als eine 18 Jahre alte Beifahrerin die Tür des Pkw öffnete. Die Radfahrerin stieß gegen die geöffnete und zum Radweg gelegene Beifahrertür, stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte die junge Frau in ein […]

Umwelthelden gesucht

Mo, 03/18/2019 - 07:25
Kennst du das Gefühl, wenn du in der Stadt im Stau stehst, und dich dennoch beeilen musst? Wenn du zu spät mit dem Auto/Bus kommst, obwohl die Strecke sehr kurz ist? Wir haben die günstigste Lösung für dein Problem!

Links der Woche #176

So, 03/17/2019 - 06:00
Diese Woche ist die Sonntagslektüre fast schon ein Flugtaxi-Spezial. Daher steht auch Verkehrsminister Scheuer wieder im Mittelpunkt. Ihm sind Zukunftvisionen bekanntlich lieber als aktuelle Problemlösungen. Er gerät dafür aber auch immer mehr in Kritik. Darüber hinaus bekommt Deutschland jetzt ein Klimakabinett. Oberstes Ziel ist aber offenbar nicht die Klimarettung, wie der Name suggeriert, sondern die Zukunft der deutschen Automobilindustrie. Die sitzt nämlich auch hier gleich mit am Kabinettstisch. In Wien boomen derweil Parklets. So viele wie nie sollen dieses Jahr errichtet werden. Die Gastronomie wirds freuen. Und Hamburg über den Sommer eine autofreie Zone schaffen. Viel Spaß beim Durchklicken. Am Ziel vorbeigeflogen (taz) It’s the Radfahrer, stupid! (taz) Viele Ausnahmen, wenig Kontrollen (taz) Ohrfeige für Scheuer (Süddeutsche Zeitung) Radverkehr braucht Platz (Frankfurter Rundschau) Hamburg plant eine autofreie Zone auf Zeit (NDR) Liegestuhl statt Auto: Parklets boomen in Wien (ORF) Deutschland bekommt ein Klimakabinett (Süddeutsche Zeitung) Grüne wollen das Falschparken teurer machen (Rheinische Post) Radfahrer mit 1,5 Metern Seitenabstand überholen (HUK-Coburg) Scheuer will schnell neue Gesetze für Flugtaxis (Rheinische Post) „Man verlagert den Stau vom Boden in die Luft“ (Süddeutsche Zeitung) Warum kommt die Verkehrswende bei der Fahrradbranche nicht an? (Tagesspiegel) Tweets Das ging schnell. Warum warten wir auf diese Nachricht […]

Der Skandal, der keiner wurde…

Do, 03/14/2019 - 20:01
Als Radfahrer hat man es wirklich nicht leicht in deutschen Städten. Auch in Osnabrück nicht. Seit einem halben Jahr gibt es allerdings einen kleinen Lichtblick, der überregionale Strahlkraft hat (zum Beispiel im Leitfaden „Parkraummanagement lohnt sich!“) und der ein positives Licht auf Osnabrück wirft: ein geschützter Radweg am Heger-Tor-Wall, über den ich bereits mehrfach geschrieben habe. Lob gibt es in der Stadt vor allem von Radfahrerinnen und Radfahrern (leider viel zu leise im Gegensatz zu den Gegnern), aber auch von der Fahrradwirtschaft. Und wo Radfahrer Lob aussprechen, kann die Kritik in einer selbsternannten autofreundlichen Stadt nicht fehlen. Die kommt vor allem aus dem rechten politischen Spektrum – von rechts der Mitte und von noch etwas weiter rechts. Der Radweg sei viel zu kurz, habe Parkplätze vernichtet und das Geld wäre an anderer Stelle besser investiert. Zu all diesen Argumenten habe ich schon geschrieben. Nun kam aber vom Finanzvorstand (SPD) der Stadt die überraschende Nachricht, dass der Radweg nicht wie zunächst angegeben 275.000 Euro gekostet habe, sondern 712.000 Euro. Begründen oder aufschlüsseln konnte der Stadtkämmerer die Summe dabei erst mal nicht. Trotzdem oder gerade deshalb war das ein gefundenes Fressen für die Gegner des Radverkehrs. Sowohl einzelne Ratsfraktionen als auch die […]

Der Berlin-Standard

Mi, 03/13/2019 - 12:00
Er hat den Volksentscheid Fahrrad in Berlin mitgegründet, das Radgesetz mit geschrieben und mit Initiativen, Senat und den Regierungsfraktionen das Mobilitätsgesetz mit auf den Weg gebracht. Jetzt hat Heinrich Strößenreuther auch noch ein Buch über all das geschrieben: Der Berlin-Standard. Moderne Radverkehrspolitik Made in Germany – Ein Bildband über Deutschlands erstes Mobilitätsgesetz. Ich kann mich noch gut erinnern, wie damals das Telefon klingelte, Heinrich ganz aufgeregt von der Idee des Volksentscheides erzählte, weil sich endlich mal was bewegen muss, und wir dann über den besten Twitter-Namen für die Initiative gegrübelt haben. Dass am Ende ein Gesetz, eine deutschlandweite Radentscheid-Bewegung und ein Buch dabei rauskommen würden, hätten wir wohl beide nicht gedacht. Umso schöner, dass man jetzt auf 140 Seiten nachlesen kann, welche Bedeutung der Radverkehr haben kann und wie man einen „politischen Tsunami“ entfacht und was dann dabei herauskomt. In diesem Fall eben der Berlin-Standard. Und der besteht aus einer Vielzahl von Details. Mit eindrucksvollen Bildern und knackigen Texten erläutert er Bürgermeistern und Politikerinnen, Rad-Engagierten und Mobilitäts-Interessierten, mit welchen rhetorischen Kniffen, Strategien und Maßnahmen der Radverkehr gefördert werden kann. Ob Wohlfühl-Radwege in Spurbreite K, Willkommenskultur für Umsteigerinnen oder Kindertauglichkeit in der Stadt – das Warum jeder Maßnahme wird erklärt. Die […]

Wohin scheuert der Verkehr?

Mo, 03/11/2019 - 11:45
Der ökologischen Verkehrsclub VCD zieht eine ernüchternde Bilanz der Klima- und Verkehrspolitik der Großen Koalition. Vor einem Jahr startete die Wiederauflage der Großen Koalition aus CDU, CSU und SPD. Sowohl bei der Luftreinhaltung als auch beim Klimaschutz steht die Bundesregierung seit einem Jahr auf der Bremse. Fortschritte für mehr Verkehrssicherheit sind ebenfalls nicht zu sehen.

Links der Woche #175

So, 03/10/2019 - 06:00
Es gibt wieder einiges zu lesen aus dieser Woche. In der Süddeutschen Zeitung gibt es einen schönen Beitrag über Verkehrsminister Andreas Scheuer und wie man auch an Kleinigkeiten erkennt, für wen er Politik macht. In der FAZ ein kurzer, präziser Kommentar zur Flächenungerechtigkeit, mit der Radfahrer zu kämpfen haben. Die taz hat ein Inerview zum Stadtverkehr, wo noch mal klargestellt wird, dass es kein Grundrecht auf Parkplätze gibt, im Tagesspiegel gibt es einen Gastbeitrag von Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther, der den Weg in die Zukunft weist und daher natürlich für viel Aufregung gesorgt hat. Und Kassel probt die Verkehrswende rückwärts… Im toten Winkel (taz) „Parken ist kein Grundrecht“ (taz) Rad und Tat (Süddeutsche Zeitung) Ich geb‘ Gas (Süddeutsche Zeitung) Überlastung (Frankfurter Allgemeine) Lebensinhalt: Auto (Süddeutsche Zeitung) Überrolltes Frankfurt (Frankfurter Allgemeine) Paketchaos in den Städten (Deutschlandfunk) Umwelthilfe in der Kritik (Frankfurter Allgemeine) Parken in Kassel ab 18 Uhr bald kostenlos (HNA) Volvo drosselt Tempo seiner Autos (Spiegel Online) Das alte Mobilitätskonzept hat ausgedient (Tagesspiegel) „Ohne Bescheißen werden wir es nicht schaffen“ (Handelsblatt) Raser-Unfall in Stuttgart: Sportwagen-Fahrer tötet zwei Unschuldige (RTL) Schnelles Fahren und große Autos werden nicht abgelehnt (Berliner Zeitung) Königstraße: Kunden kommen trotz Dauerbaustelle (Hannoversche Allgemeine) Tweets Nicht nur in […]

Das Handwerk entdeckt das Lastenrad

Mi, 03/06/2019 - 07:30
Man liest inzwischen hier und da von Handwerksbetrieben, die auf Lastenräder setzen. Wirklich sichtbar im Straßenverkehr sind sie dabei noch nicht. Klar, es sind noch Einzelfälle. Aber sie zeigen, was gehen kann. Ich habe kürzlich in der Mittagspause Matthias Koestel von böhmer Sanitär und Heizungsbau auf einem Lastenrad gesehen und gleich mal ausgefragt. Seit wann ist das Lastenrad im Einsatz? Wir haben das Rad im November 2018 angeschafft, sind jetzt also seit vier Monaten damit unterwegs. Warum habt ihr euch ein Lastenrad angeschafft? Fahrräder gehören in unserem Handwerksbetrieb schon lange zum Tagesgeschäft. Durch unsere Lage im Katharinenviertel und der großen Kundschaft im Bereich der Altstadt und der Einkaufszonen ist das Rad nicht mehr wegzudenken. Lastenräder sind die logische Folge. Was ist für euch möglich mit einem Lastenrad? Können Autofahrten damit ersetzt werden? Wir fahren Kundendiensteinsätze und kleinere Aufträge mit den Rädern – vor allem im Innenstadtbereich natürlich. Seit dem 16. November 2018 haben wir damit schon 800 Kilometer zurückgelegt. Sollen es bei euch noch mehr Lastenräder werden? Ja. Das zweite ist kurz vor der Bestellung. Was glaubst du, sind die Gründe für andere Handwerksbetriebe, noch nicht aufs Lastenrad zu setzen? Das ist vor allem die Angst vor der Umstellung. Mitarbeiter […]

Evangelische Kirche startet Petition für Tempolimit auf Autobahnen

Mi, 03/06/2019 - 06:02
Die Öffentliche Petition der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) für ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen kann ab sofort unterzeichnet werden. Kommen in vier Wochen 50.000 Unterschriften zusammen, gibt es eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss. Darauf zielt die Aktion ab. Angesichts des Klimawandels gehöre die „Freie Fahrt für freie Bürger!“ auf den Prüfstand. Dazu gehöre auch, den eigenen Lebensstil zu überdenken und nach einer konsequenteren Politik des Umwelt- und Klimaschutzes zu verlangen. Dies sind laut EKM die Argumente für ein Tempolimit: Ein Tempolimit ist ein sofort umsetzbarer und kostengünstiger Beitrag, um die CO2-Emissionen zu senken. Bei einem Tempolimit von 130 km/h kann von mindestens zwei Millionen Tonnen CO2-Einsparung ausgegangen werden. | Quelle: Umweltbundesamt Zudem sorgt ein Tempolimit für einen gleichmäßigeren Verkehrsfluss, so dass weniger Staus entstehen; auch können Kosten beim Bau von Autobahnen und für deren Unterhalt gespart werden. Ein Tempolimit mindert außerdem das Lärmaufkommen und den Reifenabrieb. | Quelle: Frauenhofer UMSICHT Nicht zuletzt wird die Verkehrssicherheit erhöht; es kann davon ausgegangen werden, dass sich die Zahl der Unfälle halbiert, die der Verkehrstoten zurückgeht. | Quelle: Land Brandenburg Ein Tempolimit sorgt für entspannteres Fahren. Das kommt den Menschen entgegen, die von dem Verkehr, der im Rückspiegel auf sie zurast, gestresst sind. […]

Mit low stress bike lanes zur fahrradfreundlichen Stadt

Di, 03/05/2019 - 07:47
Heute mal ein kurzes Video, wie New York an einer fahrradfreundlichen Stadt arbeitet. Sicher eine Herkules-Aufgabe. Aber wenn man die richtigen Werkzeuge kennt, kann man auch in verhältnismäßig kurzer Zeit viel erreichen. Geschützte Radwege gehören definitiv dazu. Die New Yorker nennen sie auch low stress bike lanes. Ein wirklich treffender Name. Natürlich kann man nicht alles eins zu eins auf deutsche Städte übertragen. Aber low stress bike lanes wären auch für uns das richtige Werkzeug. Es hängt am Mut der Lokalpolitik, sich den nötigen Platz dafür zu nehmen. Am Ende profitieren alle davon.

Links der Woche #174

So, 03/03/2019 - 06:00
Ich würde fast wetten, welcher Link hier heute am häufigsten angeklickt wird. Aber ja, das Interview im manager magazin ist wirklich sehr lesenswert. Darüber hinaus geht es bei den LKW-Abbiegeassistenten nicht wirklich weiter, die Zahl der Verkehrstoten steigt wieder, leider besonders bei den Radfahrerinnen und Radfahrern und ein NDR-Test zeigt, dass es auch bei den Luftschadstoffen in Norddeutschland weiter nicht gut aussieht. Trotzdem viel Vergnügen bei der Lektüre. 2,7 % mehr Verkehrstote im Jahr 2018 (destatis) Dänemark: Steuer macht Autos doppelt teuer (ZDF) Raser erstmals wegen Mordes verurteilt (Tagesschau) „Der Autofahrer ist absolut asozial“ (manager magazin) Wie Bahn und Städte Radfahrer ausbremsen (BR Quer) Förderprogramm geht ins Leere (Frankfurter Rundschau) EuGH: mehr Klarheit für Messstationen? (Deutschlandfunk) An Radfahrern nur mit 1.5 Metern Abstand vorbei (Motorzeitung) Was atmest du? Das Ergebnis der großen Luftmessaktion (NDR) Neues Schild soll mehr Respekt für Ladezonen schaffen (Verkehrsbrief) Ein Jahr Lastenfahrrad – Heinz Blaschke berichtet (Radfahren in Stuttgart) Niedersachsen startet Initiative gegen Ausbeutung von Paketboten (Handelsblatt) Tweets Ich erkenne immer weniger Unterschiede zwischen #FDP und #AFD… https://t.co/wKjR5iouoI — Daniel (@SecretCoAuthor) 1. März 2019 Wenn sich Musiker nur noch mit Fullface-Helm, Handschuhen mit Knöchel- und Fingerschutz und Warnkleidung aufs Fahrrad trauen, sagt das eigentlich alles über […]

Der Platz ist da, nur unfair verteilt.

Do, 02/28/2019 - 07:43
Ich drehe die Geschichte um den Parkstreifen am Kurt-Schumacher-Damm, der von vielen Privat- und Werbeanhängern vermutlich kostenlos genutzt wird und somit wertvollen Straßenraum für geschützte Radfahrstreifen wegnimmt, noch weiter und habe mir am Sonntag zwei weitere Ausfallstraßen angeschaut. Diese stehen für viele weitere Ausfallstraßen in allen deutschen Städten. Das Bild ist fast überall ähnlich. Ein besonders krasses Beispiel für mangelhafte Radverkehrsinfrastruktur ist die Hannoversche Straße in Osnabrück, die die Innenstadt mit dem äußeren Stadtteil Voxtrup verbindet und dabei durch ein Industriegebiet führt. Auch hier gibt es für Radfahrer lediglich zwei schmale Radfahrstreifen, obwohl der übrige Straßenraum Platz für Gehwege, vier Fahrspuren und eine fünf Meter breite Mittelinsel hergibt. Neben Werbeanhängern findet man hier auf den Parkstreifen besonders viele LKW, die auch noch zu breit sind und auf den ohnehin schmalen Radfahrstreifen ragen. Ein Teil dieser LKW gehört einer ansässigen Autovermietung, die anscheinend so sehr gewachsen ist, dass ihr eigenes Betriebsgelände für die Fahrzeugflotte nicht mehr reicht. Also wird einfach in den öffentlichen Raum expandiert. Problem gelöst. Auch hier wäre es fast durchgehend ziemlich einfach, geschützte Radwege anzulegen. Am Ende des Videos sieht man, wie das aussehen kann. Lediglich auf den Schutz des Radfahrstreifens hat die Stadt verzichtet (was gleich einen […]

Starker Rückenwind für „Aufbruch Fahrrad“

Di, 02/26/2019 - 07:35
Offizieller Start war auf dem Kongresse RADKOMM im Juni 2018 in Köln. Seit dem Start der Volksinitiative für besseren Radverkehr in Nordrhein-Westfalen am 16. Juni 2018 sind die Organisatoren RADKOMM e.V. aus Köln und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club NRW überwältigt von der großen Resonanz. Das Aktionsbündnis umfasst seit dieser Woche 200 Mitglieds-Organisationen.

Alte Fahrradschätze aufspüren und restaurieren

Mo, 02/25/2019 - 08:05
Rennräder aus dem vorigen Jahrhundert sind momentan sehr gesucht. Sie werden zum Fixie oder Singlespeed umgebaut oder mehr oder weniger instandgesetzt und im Stadtverkehr genutzt. Zunehmend wird aber auch erkannt, dass es sich dabei teilweise um hochwertige Sportgeräte handelt, die den Stand der Technik zu ihrer Zeit dokumentieren und ausgesprochen ästhetisch sein können.

Links der Woche #173

So, 02/24/2019 - 06:00
Diese Woche solltet ihr euch die ZEIT kaufen. Das Interview mit Jürgen Resch, das ich unten in den Tweets angeteasert habe, hat es wirlich in sich. Mafia! Ansonsten ist nichts Spezifisches zum Radverkehr dabei. Der Schwerpunkt hat sich hier ohnehin Richtung Verkehr im Allgemeinen verlagert. Die titanic-Aktion ist mal wieder super. Natürlich fällt focus online drauf rein. Passt ja auch super ins Weltbild. Naja, lest selbst. Viel Spaß. Der Mainstream ist jetzt öko (taz) Aggressiv auf der Rennbahn (Tagesspiegel) Erfolgreiche Auskunftsklage des ZDF (frontal 21) Minister für Verkehrspolemik (Süddeutsche Zeitung) Berlin erstickt – Zeit für eine Verkehrsrebellion! (radioeins) „Realisierte Utopien sind hinterher das Normalste der Welt“ (WDR) Kommentar: Neun dumme Ideen, um Fahrverbote zu verhindern (heise online) Wie eine App beim Abschied vom eigenen Auto helfen soll (Süddeutsche Zeitung) Taxifahrer vs. Scheuer: „Dann legen wir die ganze Republik lahm“ (Spiegel Online) #Blasebalgleaks: Satiremagazin Titanic legt “Focus Online” mit falschen Diesel-Aktivisten rein (meedia) Tweets Nachhaltige Verkehrserziehung. pic.twitter.com/2rUyKYrVp4 — Daniel (@SecretCoAuthor) 20. Februar 2019 Inspiriert von @FridayForFuture kommen Schülerinnen und Schüler in Daglfing seit Wochen früher zur Schule, um dort gegen #Elterntaxis zu protestieren und etwas für den #Klimaschutz zu tun. 👍🏽 pic.twitter.com/gJefCb4mCe — Daniel (@SecretCoAuthor) 22. Februar 2019 Manipulierte Smartphones, Webseite […]

Critical Mass – Teilnehmerzahlen Februar 2019

Fr, 02/22/2019 - 08:47
Schnell noch die Liste für die Critical-Mass-Zahlen im Februar angelegt. Früher im Monat als heute kann eine CM ja gar nicht stattfinden. Euch allen viel Spaß. Das Wetter soll ja halten. Und wenn ihr Zahlen habt, gerne hier melden.

Stillstand

Mi, 02/20/2019 - 11:43
Nur eine kleine Randnotiz, aber so herrlich symbolisch. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hatte die Idee, Teile der ältesten Autobahn in Deutschland aus dem Jahr 1937 (A11 von Berlin Richtung Stettin), die im Frühjahr 2019 ausgebaut und erneuert wird, zu erhalten und in Form eines Denkmals auszustellen. Dafür wurde der Wettbewerb „Autobahn-Kunst“ ausgelobt. Und das Ergebnis ist fantastisch! Gewonnen hat nämlich der Entwurf „Das Rad“ von Lukas Süß, der Stillstand symbolisieren soll. Mit Vollgas in den Stau sozusagen. Besser kann man die deutsche Verkehrspolitik doch nun wirklich nicht darstellen. Applaus! Bild: Lukas Süß

Überholabstand: Warten statt Gefährden!

Di, 02/19/2019 - 14:55
Wenn Autofahrer Radfahrer überholen wollen, müssen sie 1,50 Meter Abstand halten. Mindestens. Sind Kindern im Spiel, müssen es sogar 2 Meter sein. Das muss man leider immer wieder und viel häufiger sagen, schreiben und manchmal auch brüllen, weil es viele Autofahrer entweder nicht wissen oder nicht wissen wollen. Es steht so konkret auch nicht in der Straßenverkehrsordnung, was die Sache eben nicht leichter macht. Gerichtsurteile bestätigen diesen einzuhaltenden Sicherheitsabstand aber regelmäßig (OLG Hamm, Az. 9 U 66/92 oder OLG Naumburg, 12.07.2005 – 12 U 29/05). Nun gibt es aber immer wieder Autofahrer, die argumentieren, dass die 1,50 Meter gar nicht immer eingehalten werden können, weil das zum Beispiel der Gegenverkehr nicht zulässt. Oder es eine Mittelinsel gibt. Tja, das heißt dann aber nicht, dass die 1,5-Meter-Regel an dieser Stelle aufgehoben ist. Im Gegenteil: Hier gilt dann faktisch ein Überholverbot. Und zwar so lange, bis kein Gegenverkehr mehr kommt und man als Autofahrer beim Überholen auf die Gegenfahrbahn ausscheren kann. Es tut mir leid, aber ich erfahre in letzter Zeit immer wieder, dass vor allem ältere Autofahrer das mit dem Überholabstand nicht (mehr?) hinbekommen. Ich werde zum Teil so dicht überholt, dass ich den linken Arm nicht mal ausstrecken muss, um […]

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