Radverkehr in Osnabrück

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Aktualisiert: vor 2 Tage 20 Stunden

Halteverbot auf Fahrradschutzstreifen: Dachdeckerbranche vor dem Ruin

Fr, 05/29/2020 - 10:03
Die neue Straßenverkehrsordnung ist seit einem Monat in Kraft und damit auch das generelle Halte- und Parkverbot auf Fahrradschutzstreifen. Die Dachdeckerbranche sieht sich in ihrer Existenz gefährdet.

Offener Brief: Mobilitätsprämie statt reiner Autoprämie

Do, 05/28/2020 - 12:02
In einem offenen Brief appelliert der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) an die Bundesregierung, die Verkehrswende trotz Corona-Krise voranzutreiben. In diesem Zusammenhang bekräftigt der ZIV auch noch einmal die Forderung nach einer Mobilitätsprämie, die Anfang Mai von einem breiten Verbändebündnis formuliert wurde.

Ein kleines Versäumnis beim Grünpfeil für Radfahrer

Mi, 05/27/2020 - 07:26
Die Neufassung der Straßenverkehrsordnung hat endlich den lange geforderten Grünpfeil zum freien Abbiegen für Radfahrer gebracht. In einige Städten hängt er schon, weil bereits vor der StVO-Novelle Pilotprojekte liefen. Leider hat das Bundesverkehrsministerium den Grünpfeil aber nur in der abgespeckten Version ermöglicht.

Sicheres Fahrradparken für städtische Dienstradflotte

Di, 05/26/2020 - 07:34
Die Stadt Osnabrück will nicht nur bessere Bedingungen für das Radfahren schaffen, sie möchte auch als Arbeitgeberin fahrradfreundlicher werden. Dazu gehört u.a. eine eigene Dienstradflotte.

Links der Woche #236

So, 05/24/2020 - 06:00
Schon wieder Sonntag. Feier- und Brückentage vergehen mal wieder viel zu schnell. Hier habt ihr wenigstens wieder Lektüre für eure Sonntagsentschleunigung. Regt euch nicht zu sehr auf. Die neue Abwrackprämie, bzw. Luxusprämie für Menschen, die sich selbst in Zeiten von Kurzarbeit einen Neuwagen leisten können, nimmt konkrete Formen an. 2,5 Milliarden Euro sollen zur Verfügung gestellt werden, damit – wenn es nach Verkehrsminister Scheuer geht – große Autos gekauft werden, die deutlich mehr CO2 ausstoßen, als erlaubt. Und apropos Verkehrsminister: Ihr werdet überrascht sein, welche Reformen Scheuer dieses Mal wieder verzögert. Aonsonsten lohnt sich auch heute noch der Kauf der SZ am Wochenende, die u.a. eine ganze Seite zu Lastenrädern und einen lesenswerten Essay zur Verkehrswende bietet. Euch auf jeden Fall einen schönen Sonntag. Und wem das Angebot von it started with a fight etwas wert ist, kann gerne etwas in die digitale Kaffeekasse werfen. Die Zukunft unserer Städte (ttt) Kaffee trinken auf dem Parkplatz (taz) Staatliche Kaufprämie für die E-Klasse (Spiegel) Radverkehr: Neue Kampagne für mehr Sicherheit (NDR) Grüne wollen mildere Strafen für Raser verhindern (Spiegel) Langsam werden die Schläuche knapp (Süddeutsche Zeitung) Bis zu 100 Milliarden für den Mobilitätssektor (Süddeutsche Zeitung) Stellt die Weichen für nachhaltige Mobilität! (Frankfurter […]

Keine Ahnung aber Führerschein

Do, 05/21/2020 - 09:06
Ich bin als Radfahrer ja inzwischen einiges gewohnt. Aber manchmal bin auch ich noch erschrocken, mit was für einem Unwissen manche Autofahrer unterwegs sind. Und was daraus für Aggressionen folgen, die einem als Radfahrer das Leben schwermachen oder im schlimmsten Fall dann auch nehmen können. Gestern raunzt mich der Fahrer eines Handwerkerbullis von hinten an, ich solle mich an die Verkehrsregeln halten. Die Situation: Ich stehe auf der Rechtsabbiegerspur (im Bild ganz rechts), weil ich – Überraschung – rechts abbiegen will. Der Fahrer hinter mir meint aber, ich müsse auf dem Radfahrstreifen zwischen Rechtsabbiege- und Geradeausspur stehen und dann im großen Bogen abbiegen. Wie erklärt man sowas? Das MUSS jeder Mensch mit Führerschein wissen. Und jedem halbwegs logisch denkenden Menschen müsste doch auch einleuchten, dass es absolut keinen Sinn macht, vom geradeausführenden Radfahrstreifen mitten auf der Kreuzung abzubiegen. Mal abgesehen davon, dass die Anlage des Radfahrstreifens zwischen den Spuren grundsätzlich schlecht ist, frustet sich der Autofahrer mit so einem Unwissen auch noch selber und denkt sich „Scheiss Radfahrer“. Hoffentlich bin ich nicht derjenige, an dem er irgendwann dann seinen Frust ablässt…

Ride of Silence verschoben

Mi, 05/20/2020 - 19:43
Wer heute, am dritten Mittwoch im Mai, vergeblich auf den jährlichen Ride of Silence gewartet hat: Er wurde aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Der ADFC Osnabrück hatte ihn schon angemeldet, dann aber zum Schutz der Teilnehmer wieder abgesagt. Er soll aber nachgeholt werden, wenn sich die Lage weiter entspannt hat. Volkmar vom ADFC hat ein stilles digitales Gedenken an der Pagenstecherstraße organisiert und live bei Twitter übertragen. Und ich bin die Ghost Bikes noch mal abgefahren. 17. Januar 2020: Radfahrerin, 18 Jahre 8. August 2019: Radfahrer, 39 Jahre 21. August 2017: Radfahrerin, 71 Jahre 12. Oktober 2017: Radfahrerin, 59 Jahre 6. Oktober 2015: Radfahrer, 21 Jahre 22. Oktober 2014: Radfahrer, 47 Jahre 10. September 2014: Radfahrerin, 74 Jahre März 2014: Radfahrer, 20 Jahre

ADFC warnt vor dem Super-Stau

Mi, 05/20/2020 - 10:09
Bei der Wiederbelebung der Städte in der zweiten Phase der SARS-CoV-2-Pandemie droht Deutschland eine Stau-Welle von bisher ungeahntem Ausmaß – befürchtet der Fahrradclub ADFC. Weil Bus und Bahn wegen der Corona-Abstandsregeln noch lange nicht mit voller Auslastung fahren können, werden Hunderttausende bisheriger ÖPNV-Nutzer auf das Auto umsteigen, wenn nicht schnell attraktive Alternativen geschaffen werden. Mit einem Handlungsleitfaden und einem Aktionstag fordert der ADFC jetzt die Kommunen auf, Schnell-Bauprogramme für Radwegenetze und verkehrsberuhigende Maßnahmen zu initiieren. ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Die Zeit drängt. Die Menschen entscheiden sich jetzt und in den nächsten Wochen, wie sie in der zweiten Corona-Phase zur Arbeit kommen, zum Friseur oder zur Schule. Wenn jetzt massenhaft ehemalige ÖPNV-Nutzer ins Auto steigen, kommt Deutschland zum Stillstand. Schon vor der Krise ging in der Rushhour fast nichts mehr. Das wird sich zuspitzen, wenn es nicht gelingt, sehr viel mehr Menschen für die Mobilität mit dem Rad oder zu Fuß zu motivieren. Kommunen müssen jetzt die Gelegenheit nutzen, ihre langfristigen Radinfrastruktur-Konzepte mit Farbe und Baustellenbaken vorläufig umzusetzen und dann im zweiten Schritt solide durchzuplanen und zu bauen. Berlin-Kreuzberg macht vor, dass das auf Basis von Vorplanungen und aktueller Regelwerke geht. Die Städte müssen jetzt sofort damit anfangen, die Radwege-Gelder aus […]

Die Scheinheiligkeit des ADAC

Di, 05/19/2020 - 11:56
Ich lasse das mal weitgehend unkommentiert hier, denn es spricht für sich. Noch im Februar 2020 schreibt der ADAC auf seiner Homepage, dass die steigenden Zahlen von getöteten Radfahrern Sorgen bereiteten und unverändert großer Handlungsbedarf zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bestehe. „Auch die Zunahme des Radverkehrs selbst sorgt für Handlungsdruck und zeigt, dass dringend ein Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur erfolgen muss. Die fahrradfreundliche StVO-Novelle kann einen Beitrag dazu leisten, die Sicherheit für Radfahrende zu verbessern.“ Und nur knapp drei Monate später, als seine Mahnungen erhört wurden und die Radverkehrsinfrastruktur endlich mal ausgebaut bzw. umgewidmet wird, hören wir das genaue Gegenteil. „Eine Umverteilung der vorhandenen Infrastruktur zu Lasten des Autos verschärft absehbar die Stauprobleme in unseren Städten“, so ADAC-Verkehrspräsident Gerhardt Hillebrand gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zuvor teilte schon der Regionalverband Berlin-Brandenburg mit, dass die Corona-Pandemie auf keinen Fall dazu genutzt werden dürfe, „dauerhafte Umverteilungen des Verkehrsraumes durchzusetzen“. „Wir erwarten deshalb ein klares Bekenntnis der Politik, dass diese Radwege [Pop-Up-Bikelanes in Berlin] zurückgebaut werden, sobald der Pkw-Verkehr wieder zunimmt“, forderte der Verkehrsvorstand. Dieser rettete sich dann immerhin noch in die Forderung eines „Gesamtkonzeptes“, was in der Regel heißt, dass erstmal jahrelang nachgedacht und danach jahrelang diskutiert werden soll, damit sich mittelfristig definitiv nichts […]

Eine FDP-Fraktion zum Neidischwerden

Di, 05/19/2020 - 07:32
Heute gibt es mal eine Pressemitteilung der FDP-Stadtratsfraktion Osnabrück. Weil ich weiß, dass ihr alle neidisch sein werdet auf „unsere“ FDP. Sie hat die Bedeutung des Fahrrads für den städtischen Verkehr und das Stadtbild insgesamt nämlich längst erkannt. Kleine Aussetzer seien da entschuldigt.

Links der Woche #235

So, 05/17/2020 - 06:00
Es kündigt sich der nächste Kniefall des Bundesverkehrsministers an. Das Thema der Woche habe ich vorgestern bereits hier zusammengefasst, weshalb in den Links der Woche nur noch Kommentare dazu folgen. Darüber hinaus wird der Bundesregierung empfohlen, das Autofahren unattraktiver zu machen. Der Spiegel stellt passend dazu Alternativen vor, Brüssel ist da schon weiter. Aber auch bei uns bekommt Fahrrad durch die Corona-Pandemie Rückenwind. Viel Spaß bei der Lektüre. Und wem das Angebot von it started with a fight etwas wert ist, kann gerne etwas in die digitale Kaffeekasse werfen. Rückenwind fürs Rad (Spiegel) Rückfall in die Raserei (Spiegel) Wenn ich groß bin, werd ich Auto (taz) Ein bisschen autofrei (Süddeutsche Zeitung) Regierungsberater empfehlen Pkw-Maut (ntv) Das Fahrrad als Uni-Fach (Süddeutsche Zeitung) Wie Corona den Verkehr ändern könnte (BR Quer) Verkehrssicherheitsrat fordert Tempo 130 (Spiegel) Osnabrück: Polizei stellt Fahrradeinheit vor (Presseportal) Staatshilfen trotz Milliardengewinnen (Süddeutsche Zeitung) Sechs Ideen, die besser sind als eine Autokaufprämie (Spiegel) „Zeugen werden wahrscheinlich massiv unter Druck gesetzt“ (Welt) Wie Corona die E-Scooter-Branche aufräumt (Deutschlandfunk Nova) Straßenverkehrsordnung: Zwei Schritte vor, einer zurück (ZEIT Online) Fahrradaktivist zwingt Polizei, Falschparker schneller abzuschleppen (Tagesspiegel) „Autoindustrie in Deutschland schon lange nicht mehr systemrelevant“ (Süddeutsche Zeitung) „Vergabe nach Gutsherrenart“: Widerstand gegen Scheuers […]

Scheuer will Raser schützen

Fr, 05/15/2020 - 14:15
Es war ein ziemlicher Paukenschlag, als die Deutsche Presseagentur gestern Abend die Nachricht verbreitete, dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die gerade mal zwei Wochen alte Bußgeldverordnung in Teilen rückgängig machen will. Es hätten ihm viele Bürger geschrieben, die den Verlust ihrer Führerscheine und somit ihrer Jobs befürchteten, ließ das Bundesverkehrsministerium via Twitter wissen – und fügte an, dass durch die Bundesländer eingebrachte Verschärfungen und Fahrverbote „vereinzelt unverhältnismäßig“ seien. Es ist schon irgendwie irre, dass ein Ministerium diese Auffassung in Bezug auf den Führerscheinentzug teilt. Denn nicht der Gesetzgeber ist in der Pflicht, milde Strafen festzulegen. Der einzelne Autofahrer ist in der Pflicht, die Regeln einzuhalten. Unglaublich: Nachdem „zahlreiche Bürger“ zugegeben haben, dass sie sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, will Minister @AndiScheuer die neuen Bußgelder wieder runterschrauben. Die Einhaltung der Regeln scheint keine Option zu sein. pic.twitter.com/nzPJikkVYv — Daniel (@SecretCoAuthor) May 14, 2020 Und nur noch mal zur Erinnerung: Es geht nicht um den Verlust von Führerscheinen. Es geht um einmonatige Fahrverbote für Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 21 km/h innerorts. Nun heißt es, das sei unverhältnismäßig und nur eine geringe Überschreitung. Bei erlaubten 50 km/h in der Stadt sind 21 km/h zu schnell aber immer 42 Prozent. Also eine verhältnismäßig krasse Überschreitung. […]

Alternativen zur neuen Abwrackprämie gefordert

Do, 05/14/2020 - 12:17
Nachdem sich ein breites Bündnis der deutschen Mobilitätsverbände für eine allgemeine Mobilitätsprämie anstelle einseitiger Subventionen der Autoindustrie ausgesprochen hat, konkretisiert der Bundesverband Zukunft Fahrrad e.V. (BVZF) die Leitidee mit zwei möglichen Bausteinen und einer starken Forderung nach Transparenz.

Überholverbot anordnen!

Mi, 05/13/2020 - 09:32
Unter dem Kommentar des pressedienst fahrrad wird fleißig diskutiert, was das Überholverbot von Radfahrenden bringt und wo es überhaupt angeordnet werden darf. Ich möchte dazu einen konkreten Vorschlag machen.

Kommentar: Die Möglichkeiten der StVO konsequent nutzen

Mo, 05/11/2020 - 16:52
Gestern in Göttingen. Eine schmale Einbahnstraße in der Fachwerk-Altstadt. Nachgemessene Breite: 3,60 Meter. Ein Auto quetscht sich mit ca. 20 Zentimeter Abstand an einem langsam bergauf fahrenden Fahrrad vorbei. Die Radfahrerin gerät aus dem Gleichgewicht, schlingert gegen den Bordstein, setzt den Fuß auf den Boden und atmet durch. Puh. Sturz gerade so vermieden. Egal, ob nach neuer oder alter StVO – der Autofahrer hätte hier nicht überholen dürfen. Die novellierte StVO sieht beim Überholen von Radfahrern innerorts einen Mindestabstand von 1,50 Metern vor. Doch das Wissen um dieses Gebot ist begrenzt und seine Übertretung gilt vielen als Kavaliersdelikt. In ihren Köpfen hat der zügige Verkehrsfluss uneingeschränkten Vorrang gegenüber der Verkehrssicherheit. Ein mit einem vergleichbaren Fehlverhalten konfrontierter Autofahrer brachte diese Haltung auf den Punkt, als er mir vor einigen Wochen sagte: „Auf so schmalen Straßen gilt das Abstandsgebot nicht. Sonst können Autos ja gar nicht überholen.“ 1. Falsch, weil 2. richtig. Der Autofahrer hätte hier einfach nicht überholen dürfen. Genauso wenig wie er ein anderes Auto überholen darf, wenn der Platz dazu nicht reicht. Um dasselbe Bewusstsein auch im Miteinander mit Rad- oder E‑Scooter-Fahrern zu vermitteln, sieht die StVO-Novelle ausdrücklich ein neues Verkehrszeichen vor, das Überholverbote von ein- und mehrspurigen Fahrzeugen […]

Corona: Westen können nicht alles sein!

Mo, 05/11/2020 - 07:37
Was wir Osnabrücker Radfahrerinnen und Radfahrer uns seit Jahren für den Straßenverkehr wünschen, hat die Marketing Osnabrück GmbH in kürzester Zeit als Reaktion auf die Corona-Pandemie hinbekommen: eine Abstandskampagne. Und nun wird diese um Warnwesten für Radfahrer ergänzt.

Links der Woche #234

So, 05/10/2020 - 06:00
Die Links der Woche haben natürlich den Autogipfel vom Dienstag als Schwerpunkt. Die Lieblingsindustrie der Bundesregierung durfte mal wieder teure Wünsche formulieren und es bleibt zu befürchten, dass sie auch wieder erfüllt werden. Jürgen Resch findet in der Kontext Wochenzeitung mehr als deutliche Worte. Zwar findet auch die Mehrheit der Deutschen es langsam nicht mehr so gut, dass neue Autos von ihren Steuergeldern finanziert werden. Aber entscheiden wird es mal wieder ein ganz kleiner Kreis um die Bundeskanzlerin und drei, vier Konzernchefs. Frustrierend. Die Stimmen nach einer Mobilitätsprämie für alle statt einer Autoprämie für wenige, die es sich ohnehin leisten können, werden lauter. Zehn grüne Bundestagsabgeordnete fordern, dass auch mal an die Radbranche gedacht wird. Die boomt jetzt nach dem Lockdown wenigstens schon mal. Unten in den Tweets gibt es noch einen Leserbrief von mir, den ich mir bei dem unterirdischen Kommentar in der Neuen Osnabrücker Zeitung nicht verkneifen konnte. Dann mal viel Spaß beim Lesen. Und wem das Angebot von it started with a fight etwas wert ist, kann gerne etwas in die digitale Kaffeekasse werfen. Eine absurde Idee (ZEIT Online) Gutscheine für Bike & Ride (taz) Der Streit um die Autoprämie (BR Quer) „Ein teures Strohfeuer“ (Frankfurter Allgemeine) […]

Bundestagsabgeordnete lehnen Anti-StVO-Petition ab

Do, 05/07/2020 - 18:49
Die Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung und die damit verbundene Anhebung der Bußgelder hat zu heftigen Reaktionen von Autofahrern geführt, denen es offenbar schwerfällt, sich an die geltenden Verkehrsregeln zu halten.

Über Falschparker und Zettel am Fahrrad

Do, 05/07/2020 - 07:36
Ich veröffentliche heute mal einen Vorfall aus Darmstadt, weil er exemplarisch für viele Nachbarschaften ist. Sabine Crook hatte die Stadt gebeten, etwas gegen Falschparker zu tun, die Fußgänger behindern und ein denkmalgeschütztes Mosaikpflaster zerstören. Die Stadt ist sogar tätig geworden und hat Steinquader aufgestellt. Das Problem blieb aber in Teilen bestehen. Daher schreckt Sabine auch vor Anzeigen nicht zurück, wenn auf dem Gehweg mal wieder gar nichts geht. Dass man sich damit natürlich nicht nur Freunde macht, ist relativ klar. Kürzlich hat sie an ihrem Fahrrad einen Brief gefunden. Er ist gespickt mit den üblichen Ausreden von angeblichem Parkplatzmangel über Verharmlosung bis hin zu persönlicher Faulheit. Zu erkennen gibt sich der Verfasser dabei aber nicht. Sabine hat sich an die örtlichen Medien gewandt, auch um den anonymen Briefschreiber zu erreichen und sich zu erklären. Da es dort kein Interesse an dem Fall gibt, veröffentliche ich Sabines Text hier. Denkmalgeschützes Mosaikpflaster bedroht In der Heidenreichstraße im Darmstädter Woogsviertel liegt wie an vielen Stellen der Jugendstilstadt denkmalgeschütztes Mosaikpflaster auf dem Gehweg. Darmstadt bewirbt sich aktuell bei der UNESCO um den Status des Weltkulturerbes. Der Jugendstil wurde in Darmstadt geboren. Daher ist dieses Mosaik besonders schützenswert. Es ist eine schöne Alternative zum gewöhnlichen […]

No Car

Di, 05/05/2020 - 07:17
Passend zum heutigen Autogipfel flattert mir ein neues Buch ins Haus. Auch wenn ich noch keine Zeit hatte, es zu lesen, soll es hier kurz Erwähnung finden. Denn eine „Streitschrift für die Mobilität der Zukunft“ kommt gerade rechtzeitig. Schließlich wird im Kanzleramt über die nächste Autoprämie verhandelt, während wir eigentlich eine #MobilprämieFürAlle bräuchten. „Das Auto aber hat keine Zukunft – egal ob mit Verbrennungsmotor, autonom fahrend oder elektrisch angetrieben“, warnt Salomon Scharffenberg, Autor von »No Car«, eben der oben erwähnten Streitschrift. Das Auto sei in erster Linie Statussymbol und Zeichen eines Lebensstils, der untragbar ressourcenintensiv ist. Es sei ineffizient und seine ökologische Bilanz verheerend. Dieses Buch ist ein provokanter Beitrag zu der Frage, wie eine zukunftsfähige und verantwortliche Mobilität aussehen kann. „Wer sachlich denkt und es durchrechnet, müsste es sofort stehen lassen“, sagt Scharffenberg. Alternativen gebe es genug: von der Fern- über die Straßenbahn bis hin zum Fahrrad. In seinem Buch plädiert der Autor und Journalist für die Vernetzung dieser Alternativen – seine Vision: eine Fahrrad-Eisenbahn-Gesellschaft. Denn nicht mit dem Auto, sondern mit der Kombination aus Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln werde unsere Mobilität zukunftsfähig. Eine klare Ansage auch Richtung Autogipfel. — No Car – Eine Streitschrift für die Mobilität der […]

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