Radverkehr in Osnabrück

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...and now it's all about the bike!
Aktualisiert: vor 2 Tage 11 Stunden

Links der Woche #224

So, 02/23/2020 - 06:00
Diese Woche muss ich ausnahmsweise mal wieder die Springer-Presse verlinken, denn es gibt einen lesenswerten Gastbeitrag zur Deckelung der Anwohnerparkausweiskosten. Darüber hinaus gibt es die Nachricht, dass das Auto bald out sei. Ich kann noch nicht so recht dran glauben. Eigentlich ist es mir auch egal. Wichtiger wäre, wenn die gerechte Aufteilung des Verkehrsraums endlich in wäre. Diesbezüglich spielt die CSU im Münchener Kommunalwahlkampf gerade die Verkehrsteilnehmer gegeneinander aus. Und in Hamburg ist der Verkehr ebenfalls Top-Wahlthema. Viel Spaß bei der Lektüre. Und wem das hier etwas wert ist, kann gerne was in die digitale Kaffeekasse werfen. Das Auto ist bald out (Spiegel) Die Formel 1 der Bergradler (taz) Eine Frage der Halterung (Spiegel) Kampf um Hamburgs Straßen (taz) Radfahrer in Not (Frankfurter Allgemeine) Parken ist in Deutschland zu billig (Welt) Tödliche Rennen – Staat gegen Raser (ZDF) Parkplatz-Streit: Der falsche Ort (Abendzeitung) „Einige Radwege sind für mich lebensgefährlich“ (taz) Den Autos zeigen, wo es langgeht (Frankfurter Allgemeine) Mehr Geld für sicheres Radfahren (Deutschlandfunk Kultur) Cars Make Your Life More Expensive, Even If You Don’t Have One (Vice) 22-Jähriger nach Autorennen wegen Mordes verurteilt (Süddeutsche Zeitung) Grüne fordern Tausend-Euro-Prämie für Million Lastenräder (Augsburger Allgemeine) Tweets Das Politikverständnis der #CSU: das […]

Scheuers falsche Versprechungen mit dem Überholabstand

Sa, 02/22/2020 - 09:13
Die Straßenverkehrsordnung hat so ihre Eigenheiten und die aktuelle Novelle wird daran auch nicht viel ändern. Ich hatte hier schon mal über die gefährliche Kuriosität des Überholens und Vorbeifahrens geschrieben. Ein Überholvorgang findet per Definition nämlich nur zwischen zwei Fahrzeugen auf dem gleichen Straßenteil statt. Ein Autofahrer überholt einen Radfahrer also nur dann, wenn dieser auf der Fahrbahn oder auf dem zur Fahrbahn gehörenden Schutzstreifen fährt. Er muss dann (künftig auch offiziell nach StVO) einen Abstand von 1,5 Metern halten. Fährt der Radfahrer allerdings auf einem Radfahrstreifen, der sich vom Schutzstreifen meist nur durch die Markierung unterscheidet, gilt der Überholabstand nicht. Denn Radfahrstreifen und Fahrbahn sind unterschiedliche Straßenteile. Daher findet auch kein Überholen, sondern ein Vorbeifahren statt. Der Überholabstand von 1,5 Metern gilt in diesem Fall nicht. Klingt nicht nur absurd, ist es auch. Die Straßenverkehrsnovelle hätte diesen Missstand nun beheben können. Stefan Gelbhaar, Sprecher für städtische Mobilität und Radverkehr der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, hat genau dazu eine Frage an die Bundesregierung gestellt: Gilt die zukünftig neue Regelung in der Straßenverkehrsordnung (…), nach der „Beim Überholen mit Kraftfahrzeugen von zu Fuß Gehenden, Rad Fahrenden und Elektrokleinstfahrzeug Führenden (…) der ausreichende Seitenabstand innerorts mindestens 1,5 m“ beträgt, auch für […]

Schützt unsere Alleen!

Fr, 02/21/2020 - 06:38
Habt ihr euch eigentlich schon mal genauer mit dem Thema Alleen beschäftigt? Ich auch nicht. Bis ich es beruflich musste. Und nun bin ich einer der ersten offiziellen Allee-Paten in Niedersachsen. Der Niedersächsische Heimatbund e.V. kartiert gerade alle noch erhaltenen Alleen in Niedersachsen und sucht gleichzeitig Paten, die ein Auge auf die entsprechende Allee werfen und sich für deren Erhalt einsetzen. Denn viel zu oft werden Allee-Bäume still und heimlich gefällt und nicht wieder nachgepflanzt, weil ein freier Seitenstreifen immer noch zumutbarer ist als eine Geschwindigkeitsbegrenzung, die für den deutschen Autonormalverbraucher selbst zur eigenen Sicherheit noch einen nicht hinnehmbaren Freiheitsentzug darstellt. In der Regel verbindet man Alleen also mit Landstraßen, Autounfällen und Abholzung „aus Sicherheitsgründen“. Es gibt aber auch ein Verkehrsmittel, das sich hervorragend mit dem Kulturgut verträgt: das Fahrrad. Die klassischen Probleme, die Autofahrer mit Bäumen am Straßenrand haben, gibt es beim Radverkehr nämlich nicht. Kein Baum muss gefällt werden, weil die Gefahr besteht, dass Radfahrer an ihm verunglücken. Und kein Baum muss gefällt werden, damit Radfahrer schneller fahren können. Der Radverkehr trägt also zum Erhalt des Kulturguts Alleen – das sogar eine eigene Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag hat – bei. Es gibt ein Verkehrsmittel, das sich hervorragend mit […]

Critical Mass – Teilnehmerzahlen Februar 2020

Do, 02/20/2020 - 23:33
Und weiter gehts mit den Critical-Mass-Zahlen des Februars. Gab es überhaupt irgendwo schon eine richtige Winter-Ausfahrt? Is Osnabrück gab es ja kaum mal Frost...

Zu wenig Personal für Falschparker-Kontrollen

Mi, 02/19/2020 - 12:36
Die Stadt Osnabrück begrüßt die Novellierung der Straßenverkehrsordnung, die deutlich härtere Strafen für Parkverstöße vorsieht.

Verkehrssicherheitsrat begrüßt Novelle der StVO

Di, 02/18/2020 - 18:51
Aus Sicht des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) bedeutet die Novelle der Straßenverkehrsordnung mehr Sicherheit für Radfahrende und zu Fuß Gehende im Straßenverkehr. Vor allem Letztere sollen durch höhere Bußgelder für Radfahrende präventiv geschützt werden.

Autofahren ist und bleibt zu billig!

Mo, 02/17/2020 - 12:05
Es gibt mal wieder eine neue Studie, die die wahren Kosten der verschiedenen Verkehrsmittel errechnet hat. Sie ist nicht die erste ihrer Art und sie wird sicher auch nicht die letzte sein. Aber auch sie hat zum Ergebnis, dass Autofahren immer noch viel zu günstig ist und von der Gesellschaft hoch subventioniert werden muss. Für die Studie „The Social Cost of Automobility, Cycling and Walking in the European Union“ wurden die externen und privaten Kosten für Automobilität, Radfahren und zu Fuß gehen in der Europäischen Union berechnet. Und die Ergebnisse zeigen, dass für jeden mit dem Auto gefahrenen Kilometer externe Kosten (Schäden an Umwelt, Klima usw. für die wir als Gesellschaft und irgendwann auch die nachfolgenden Generationen aufkommen müssen) in Höhe von 11 Cent anfallen. Das heißt, dass die Gesellschaft für jeden privat zurückgelegten Autokilometer 11 Cent aufbringen muss, den eigentlich der jeweilige Autofahrer zahlen müsste. Hochgerechnet auf die Gesamtzahl der in der Europäischen Union gefahrenen Passagierkilometer belaufen sich die Kosten für die Automobilisierung auf rund 500 Mrd. Euro pro Jahr, die über die Abgaben aller Steuerzahler finanziert werden müssen. Die KFZ-Steuer reicht also bei Weitem nicht aus, um die Kosten zu decken. Radfahren und zu Fuß gehen bringen der […]

Links der Woche #223

So, 02/16/2020 - 06:00
Heute gibt es mal wieder eine lange Liste. Es war einiges los. Vorne weg natürlich die Änderungsvorschläge des Bundesrates zur Straßenverkehrsordnung. Hier eine kleine Analyse zum System Bundesrat. Man kann die Ergebnisse unter dem Zitat „Radfahrer müssen weiterhin einzeln hintereinander fahren – sie sind so schon Hindernis genug“ zusammenfassen. Sogar die Möglichkeit, die Preise für die aberwitzig billigen Anwohnerparkausweise anzuheben, wurde abgelehnt. Hier funktioniert die Mietpreisbremse ganz vorzüglich. Dabei ist das eigentlich ein absoluter Witz. Eine Anhebung der Obergrenze würde das Anwohnerparken nicht automatisch verteuern. Städte könnten dann aber selbst entscheiden, wie viel ein Parkplatz bei ihnen wert ist. Das würde nicht mal auf den Bund zurückfallen. Hier wird standhaft versucht, den Autobesitz zu subventionieren. Die Kommentare zur StVO-Novelle habe ich mal vorweg gruppiert. Eine vertane Chance für sicheren Radverkehr (Tagesspiegel) Ein kleiner Schritt für die Sicherheit von Radfahrern (ZEIT Online) Bundesrat verpasst klares Zeichen für eine Verkehrswende (BUND) Straßenverkehrsordnung? Immer noch viel zu tun. (Pressedienst Fahrrad) Neue Straßenverkehrsordnung: Kein Tempolimit, aber Fahrradzonen (Süddeutsche Zeitung) Während in Deutschland also weiterhin weitestgehend verhindert wird, ist in Paris und Basel hingegen richtig was in Bewegung geraten. Andreas Scheuer und die CSU-Maut bleiben auch weiter Thema. Er wusste wohl schon vor zehn Jahren […]

Straßenverkehrsordnung? Immer noch viel zu tun.

Fr, 02/14/2020 - 17:59
Am 14. Februar 2020 verabschiedete der Bundesrat die Novelle zur Straßenverkehrsordnung. Speziell die Förderung des Radverkehrs stand dabei im Mittelpunkt. Endlich alles gut für Radfahrer in Deutschland? Nein, es geht jetzt erst los, findet Thomas Geisler vom pressedienst-fahrrad.

Lkw-Abbiegeunfälle: ADFC und BGL fordern Sicherheit für Radfahrende

Mi, 02/12/2020 - 07:33
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) und der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. appellieren dringend an Kommunalpolitik und Transportbranche, mehr Sicherheit für Radfahrende zu schaffen.

Mangelnde geistige Reife im Bundesrat?

Mo, 02/10/2020 - 10:49
Der Fahrradclub ADFC weist neueste Änderungsvorschläge zur Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) als kleingeistig zurück. Bundesverkehrsminister Scheuer und die Verkehrsministerkonferenz wollen sinnvolle Neuerungen für den Radverkehr einführen, zum Beispiel den festgeschriebenen Sicherheitsabstand beim Überholen durch Kfz und die Ermöglichung des Nebeneinanderfahrens.

Abgefahren! – Ein Comic zur Verkehrswende

Mo, 02/10/2020 - 07:31
Der Berliner Think Tank Agora Verkehrswende, der in den vergangenen drei Jahren mit mehr als 20 wissenschaftlichen Studien von sich reden machte, beschreitet mit seiner jüngsten Veröffentlichung einen neuen Kommunikationsweg: Es ist ein Comic über die Verkehrswende – Titel: „Abgefahren!“.

Links der Woche #222

So, 02/09/2020 - 06:00
Eine etwas kürzere Liste diese Woche. Es gab andere wichtige Themen. Chrismon hat ein Interview mit einer ambitionierten Radpendlerin, nicht nur in Hessen gibt es neue Radprofessuren und in Frankfurt wird die Suche nach Falschparkern langsam professionalisiert. Viel Spaß bei der Lektüre. Und wem das hier etwas wert ist, kann gerne was in die digitale Kaffeekasse werfen. Mit dem Rad zur Arbeit! (Chrismon) Schnell da durch (Süddeutsche Zeitung) Weniger Staus auf Deutschlands Autobahnen (ZEIT Online) Scheuer warnt vor „überzogener“ Verteuerung (Deutschlandfunk) Die „Abschleppgruppe“ sucht nach Falschparkern (Hessenschau) Ein Brief bringt Andreas Scheuer in Verlegenheit (Berliner Zeitung) Geld für hessische Radprofessuren steht bereit (Frankfurter Rundschau) 35 Ermittlungen in München wegen illegaler Autorennen (Süddeutsche Zeitung) 2017 angekündigt, bis heute nicht gegründet: Dobrindts Abgasmessungs-Institut bleibt ein „Phantom“ (Handelsblatt) Tweets Euro und Dollar waren gestern. Die harte Währung von heute sind Parkplätze! pic.twitter.com/H4Qm9KT56v — Daniel (@SecretCoAuthor) February 7, 2020 Kritik? Dickes Lob ans Ordnungsamt! @stuttgart_stadt scheint auf einem guten Weg zu sein. pic.twitter.com/CHGyLWIG1Q — Daniel (@SecretCoAuthor) February 3, 2020 Es kann nur einen lustigsten Autoclub in Deutschland geben. Es zeichnet sich ein Zweikampf ab: @acv_de vs @Mobil_in_D. pic.twitter.com/oAiMF2HulI — Daniel (@SecretCoAuthor) February 4, 2020 Wir wollten Infrastruktur, wir bekommen Farbe. pic.twitter.com/reowLNzxbD — Daniel (@SecretCoAuthor) […]

Morgens halb 8 auf dem Radfahrstreifen

Do, 02/06/2020 - 12:48
Morgens halb 8 auf dem Radfahrstreifen. Entspannt geht es hier sowieso schon mal nicht zu. Im Berufsverkehr ist sich jeder selbst der nächste. Und die Straße gehört sowieso den Autos. Das zeigt sich dann zum Beispiel, wenn ich als Radfahrer auf dem Radfahrstreifen erst zu eng überholt werde, nur damit mich die Autofahrerin dann 25 Meter später scheiden kann, um auf einen Parkplatz zu kommen. Früher lief das dann so ab: Nichts. Radfahrer waren lange mit allem zufrieden, haben wenig hinterfragt und schon gar nicht die Vorherrschaft des Autos angezweifelt. Andere Zeiten halt. Politisch und gesellschaftlich gewollt. Fahrrad fährt nur, wer sich kein Auto leisten kann. Heute morgen lief es zunächst wie so oft: Ich werde von einem Auto geschnitten und ausgebremst, weil es auf den Parkstreifen rechts des Radfahrstreifens will (sowieso schon mal schlecht geplant). Ich reagiere dann aber inzwischen anders. Ich klopfe beim Vorbeifahren an die Heckscheibe, um zu signalisieren, dass da gerade was nicht ganz so sauber gelaufen ist. Reaktion aus dem Auto: Auf Fahrerinnenseite null. Vielleicht etwas peinlich berührt den Fehler eingesehen. Aber beim optisch fast volljährigen Sohn auf dem Beifahrersitz scheine ich einen Nerv getroffen zu haben. Ein Mittelfinger wackelt mir wild entgegen und scheint […]

Bravo 3.0 Rolltop

Do, 02/06/2020 - 06:33
Ich suche schon lange nach einem neuen Rucksack, weil sich mein alter langsam in Wohlgefallen auflöst. Da kam die Nachricht vom neuen Chrome Bravo 3.0 ganz passend. Der Rolltop Pack ist der ideale Partner für Alltagsradler und Pendler. Er kommt zwar auf den ersten Blick etwas klobig daher, aber geschultert sieht es schon ganz anders aus. Und in erster Linie geht es ja um seine Funktion. Der Rucksack hat unglaublich viel Stauraum (40 Liter). Die ganzen Taschen muss man sich erst einmal merken, damit nichts versinkt und man stundenlang suchen muss. Im täglichen Gebrauch hat man das aber schnell raus. Ich finde die kleinen seitlichen Außentaschen sehr praktisch, weil ich mein Faltschloss darin gut verstauen kann. Das Schloss wiegt ca. 1,25 kg, trotzdem sind die Taschen richtig stabil und beulen nicht aus. Das Schloss sitzt perfekt und klappert nicht. Dank Stretcheinsatz passen auch große Wasserflaschen rein. Daneben gibt es noch ein mit einer Klettverschlussklappe gesichertes, gepolstertes 15-Zoll-Laptopfach mit zahlreichen Organizerfächern sowie ein kleines Reißverschlussfach für die sichere Aufbewahrung von Smartphone, Schlüssel usw. Insbesondere die wasserabweisende Verarbeitung überzeugt. Im Rucksack befindet sich noch eine herausnehmbare Tasche – für Einkäufe oder Ähnliches. Sie ist wasserdicht und kann mit Klettverschlüssen verschlossen werden. Auch […]

Verkehrsgerichtstag fordert Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur

Mi, 02/05/2020 - 07:45
Der 58. Deutscher Verkehrsgerichtstag hat sich in diesem Jahr unter den Stichworten Verkehrssicherheit und Verteilungskampf mit Elektrokleinstfahrzeugen, also insbesondere E-Tretroller, beschäftigt. Das Ergebnis sind diese sieben Empfehlungen:

Grünpfeil für Radfahrer: Wann gehts endlich los?

Di, 02/04/2020 - 07:40
Vor einem Jahr waren in neun Städten die Modellversuche zum freien Abbiegen von Radfahrenden gestartet. An ausgewählten Stellen wurden Grünpfeil-Schilder aufgehängt, die es Radfahrern trotz roter Ampeln ermöglichen abzubiegen. Seit einigen Monaten ist auch bekannt, dass Verkehrsminister Andreas Scheuer den Grünpfeil für Radfahrer in seine Straßenverkehrsnovelle aufnehmen will. Da ich kürzlich im vom Bundestag mehrheitlich angenommenen Antrag „Sicherer Radverkehr für Vision Zero im Straßenverkehr“ gelesen habe, dass die Bundesregierung nun aufgefordert wird, vor der bundesweiten Einführung des grünen Pfeils für Rad Fahrende die Modellversuche auszuwerten, habe ich bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), die die Modellversuche betreut, nachgefragt, wie die Erfahrungen aussehen. Die BaSt teilt mit, dass die Modellversuche Ende 2019 beendet wurden und nun ausgewertet würden. Mit Ergebnissen sei nicht vor Mitte des Jahres zu rechnen. Weil man aber sicher auch ohne wissenschaftliche Auswertung erste Erkenntnisse gewinnen kann, habe ich auch direkt bei den teilnehmenden Städten angefragt, welche Erfahrungen sie gemacht haben und ob es zu Unfällen in Verbindung mit dem Grünpfeil für Radfahrer gekommen ist. In Bamberg läuft der Versuch demnach noch. Die Stadt verweist auf die Auswertung der BASt, kann aber vorab schon mitteilen, „dass uns keine negativen Auswirkungen bekannt sind“. Die restlichen Städte verweisen auf die […]

Links der Woche #221

So, 02/02/2020 - 06:00
Scheuer, Scheuer, Scheuer. Maut, Maut, Maut. Es ist ein Schrecken ohne Ende. Nicht besser läuft es bei Falschparkern. Die wollen es auch nicht lassen, blockieren Feuerwehren und werden in Herten nicht mal bestraft, wenn sie auf Radwegen parken, weil sie ja angeblich sonst nirgends hin können. Unglaublich. Keine große Themenvierlfalt diese Woche. Trotzdem viel Spaß bei der Lektüre. Ärgert euch nicht so, es ist Sonntag. Und wem das hier etwas wert ist, kann gerne was in die digitale Kaffeekasse werfen. Best Scheuer ever (taz) Minister Mühlstein (Süddeutsche Zeitung) Auf geht’s zu Fuß! (Deutschlandfunk Kultur) Wieviel Vernunft verträgt Deutschland? (br quer) Ottensen: Vorerst keine autofreie Zone mehr (NDR) Neue schwere Vorwürfe gegen Scheuer (Süddeutsche Zeitung) Fußgänger und Radler viel zu schlecht geschützt (Tagesspiegel) Tödlicher Brand in Nürnberg: Falschparker blockierten Retter (nordbayern) Scheuer und der ADAC: „Er wird aus Fehlern nicht klug“ (Süddeutsche Zeitung) So kämpfen Experten gegen die Aggression auf deutschen Straßen (Tagesspiegel) Untersuchungsausschuss darf auf Scheuers Diensthandy zugreifen (Tagesspiegel) Zeit für die Autolobby – aber nicht für Umweltorganisationen (Süddeutsche Zeitung) Scheuer zeigt sich hilflos gegenüber gesellschaftlichen Entwicklungen (Süddeutsche Zeitung) Mit oder ohne Knöllchen falsch parken? Hier lesen Sie, wer das in Herten entscheidet (24vest.de) Tweets Ihr kennt das… #Falschparker pic.twitter.com/JzdZVj9LIH […]

Städtetag unzufrieden mit Scheuers StVO-Novelle

Do, 01/30/2020 - 08:41
Die Städte wollen noch mehr für die Sicherheit von Radfahrenden sowie Fußgängerin­nen und Fußgänger tun. Sie drängen deshalb darauf, dass der Bund die aktuelle Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) an verschiedenen Punkten noch erweitert und dem Fuß- und Radverkehr damit eine noch höhere Bedeutung einräumt.

Ein Herz für Falschparker

Mi, 01/29/2020 - 21:04
Neues Jahr, altes Leid. Zum Heimspiel des VfL Osnabrück ist der Radfahrstreifen am Hunteburger Weg mal wieder weitgehend zugeparkt. 12 Autos stehen dort aktuell und blockieren Radfahrer, während die Fahrer sich den Zweitligakracher gegen Sandhausen anschauen. Hatte ich Anfang November noch gehofft, dass der öffentliche Druck auf die Stadt Wirkung zeigt, musste ich heute leider feststellen, dass das nur eine Show-Veranstaltung für die Presse war. Damals wurden die beiden Falschparker als Verkehrshindernis noch abgeschleppt, heute gibt es wieder nur Bußgeldbescheide. Die zuständige Stadträtin für „Soziales und Bürgerservice“ hat also offensichtlich kein Interesse daran, für freie Wege zu sorgen. Das erkennt man auch daran, dass heute Abend lediglich zwei Mitarbeiterinnen abgestellt wurden. Bei der Parksituation zu VfL-Spielen im gesamten Stadtteil Schinkel wird es praktisch unmöglich sein, überhaupt alle Falschparker zu erfassen. Gehwege sind noch weitreichender zugeparkt. Falschparker brauchen sich bei Heimspielen des VfL Osnabrück also weiterhin keine großen Sorgen machen. Und bekommen sie heute doch ein „Ticket“, dann preisen sie das einfach ins Stadion-Erlebnis mit ein. Anwohner und Radverkehr bleiben hingegen mal wieder auf der Strecke. Update 30. Januar 2020 Die Stadt hat auf meine Anfrage geantwortet. Leider nicht auf meine konkreten Fragen sondern im Zusammenhang: „In der Tat haben die […]

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