Sammlung von Newsfeeds

Links der Woche #188

Radverkehr in Osnabrück - So, 06/16/2019 - 07:00
Immer diese Einleitung. Heute fällt mir nichts ein. Nur der Hinweis auf die Autobahngesellschaft, die mit mehr Straßen für weniger Stau sorgen und somit aus der Vergangenheit nicht lernen will. Ansonsten befassen sich fast alle Artikel mit Problemen, die von Autos verursacht werden. Und dann noch der Hinweis auf Jörgs Blog. Er ist gerade mit dem Fahrrad unterwegs von Osnabrück nach Kroatien. Viel Spaß ihm und viel Spaß euch! Riesiges Loch im Berg (taz) Rücksichtslose Rowdys (taz) Drahtesel verdrängt Stahlross (taz) Kassel: Anwohner von Autoposern genervt (lokalo24) Dötlingen: Haftbefehl wegen versuchten Mordes (NDR) Groß und wuchtig, schnell und durstig (Süddeutsche Zeitung) Fünf Dinge, die beim Fahrradfahren nerven (Frankfurter Allgemeine) Zu viele Verkehrstote in deutschen Städten (Stuttgarter Nachrichten) Autobahngesellschaft will Zahl der Staus verringern (Spiegel Online) Prozess um Tod eines Vierjährigen endet mit Geldstrafe (Tagesspiegel) Besseres Klima, mehr Sicherheit: SUVs raus aus unseren Städten (we act) „Hoch kommen sie alle, aber runter vielleicht nicht mehr“ (Süddeutsche Zeitung) Tweets Am Unrechtsbewusstsein der Autofahrer ändert das #Falschparker-Plakat offenbar nichts. Einzige Tendenz: Es wird jetzt öfter der Gehweg blockiert… pic.twitter.com/p9JuSGAhsz — Daniel (@SecretCoAuthor) June 14, 2019 Diese 4 Prozent sind 11 Millionen Pakete. 11.000.000 Pakete, in denen Arbeit und Ressourcen stecken, werden vernichtet. Einfach […]

FDP Bramsche fordert Radschnellweg nach Osnabrück

Radverkehr in Osnabrück - Sa, 06/15/2019 - 09:09
Der erste Radschnellweg in Osnabrück hatte vor drei Wochen seine offizielle Eröffnung. Von der Liebigstraße kann man nun ein erstes Stück Richtung Belm mit dem Fahrrad richtig gut befahren. Bei der Gestaltung des Radschnellwegs wurden für Osnabrück ganz neue Maßstäbe gesetzt. Und schon sind die ersten Politiker aus der Region überzeugt. Die FDP Bramsche fordert einen Radschnellweg in die Tuchmacherstadt. „Als Vorbild sieht die FDP den bereits entstehenden Radschnellweg von Belm nach Osnabrück“, heißt es in einer Pressemitteilung. So ein Radschnellweg ist längst überfällig. Fahrradwege dürften keine Wege zweiter Klasse mehr sein, so die FDP Bramsche auf ihrer letzten Vorstandssitzung. Deren Ausbau und Unterhaltung müsse dringend einen höheren Stellenwert bekommen. Holprige Fahrradwege bedürften der Sanierung und neue Wege müssen das bisherige Wegenetz ergänzen. Ein wichtiger Baustein dabei wäre ein Radschnellweg nach Osnabrück. Die Strecke sollte so gestaltet werden, dass hohe Geschwindigkeiten für E-Biker und sportliche Fahrer möglich seien, gleichzeitg aber auch genügend Platz zum Überholen oder gemütlichen Nebeneinanderfahren vorhanden ist. Auch die Zuwegung mit gut ausgebauten Fahrradwegen aus allen Bramscher Ortsteilen zu diesem Radschnellweg sollten nach Ansicht der FDP sichergestellt sein. „So ein Radschnellweg ist längst überfällig. Wichtig ist, dass gerade auch Senioren und Kinder sich sicher und barrierefrei auf […]

Auch in Baustellen an Radfahrer denken…

Radverkehr in Osnabrück - Do, 06/13/2019 - 07:56
Es wird wieder Zeit für ein Lob an die Stadt Osnabrück. Während viele Städte bei der Einrichtung von Baustellen überhaupt noch nicht an den Radverkehr denken, läuft es in Osnabrück seit drei, vier Jahren richtig gut. Jüngstes Beispiel seht ihr im Video. Der Radfahrstreifen und sogar die Aufstellfläche für Radfahrer an der Ampel wurden gelb abmarkiert und geben Radfahrern auch in der Baustelle Orientierung. Früher endeten Radwege einfach, wenn gebaut wurde. Schön, dass der Radverkehr hier endlich in den Köpfen angekommen ist. Wie sieht es bei euch aus: Richtet eure Stadt spezielle Radverkehrsführungen an Baustellen ein? — Daniel (@SecretCoAuthor) June 13, 2019

Fahrradfreundliche StVO: Guter Anfang, aber…

Radverkehr in Osnabrück - Mi, 06/12/2019 - 07:28
Ich hatte am vergangenen Freitag bereits die Maßnahmen aufgelistet, mit denen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer für attraktiveren und sicheren Radverkehr sorgen will. Mein erstes Fazit war, dass viele Dinge dabei sind , die erst mal keinem weh tun und die schon lange hätten umgesetzt werden können. Nun gibt es auch die ersten Reaktionen von Verkehrsverbänden dazu. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. geht nicht auf die Details ein, sondern fordert Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts, um nicht nur den Radverkehr, sondern den Verkehr für alle Verkehrsteilnehmer in den Städten sicherer, leiser und übersichtlicher zu machen. Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) bleibt auch sehr vage und teilt via Twitter mit, dass die StVO-Reformvorschläge des Bundesverkehrsministeriums zwar ein guter Anfang seien, aber noch Luft nach oben bleibe. Die StVO-Reformvorschläge des @BMVI sind ein guter Anfang, aber da ist noch Luft nach oben. https://t.co/HNyMvpilt8 — ZIV (@profahrrad) June 11, 2019 Konkreter wird der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC), der den Entwurf von Bundesverkehrsminister Scheuer für eine fahrradfreundliche Novelle der Straßenverkehrs-Ordnung „verhalten positiv“ sieht. Er lobt zwar die große Bandbreite an Reformvorschlägen und die Ankündigung, vermisst allerdings größere Handlungsmöglichkeiten für Kommunen, dem Radverkehr mehr Platz im Straßenraum einzuräumen. ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Die Vorschläge des Ministers für eine […]

Die letzte Meile mit dem Lastenrad

Radverkehr in Osnabrück - Di, 06/11/2019 - 07:26
Intelligente Citylogistik-Konzepte sollen die Osnabrücker Innenstadt lebenswerter machen. Der Paketzusteller UPS Deutschland und die Bremer RYTLE GmbH starten jetzt einen Feldversuch zur Optimierung der sogenannten „Letzten Meile“. Dabei werden die Pakete auf spezielle E-Lastenfahrräder mit Transportfunktion umgeschlagen und an die Empfänger geliefert. Beim „MovR“ handelt es sich um ein spezielles, für die letzte Meile entwickeltes Cargo-Bike auf drei Rädern und mit E-Unterstützung. „Anstatt für die Paketzustellung mit einem LKW von Tür zu Tür zu fahren und so die Innenstadt zu belasten, setzen wir in der City – das bedeutet innerhalb des Wallrings – dieses E-Lastenfahrrad ein“, sagt Rainer Kiehl, UPS-Projektmanager Citylogistik, beim offiziellen Start des Feldversuches. Das Besondere an dem E-Cargo-Bike ist die abnehmbare Box mit einem Fassungsvermögen von knapp zwei Kubikmetern. „Das erleichtert den gesamten Vorgang des Warenumschlags“, ergänzt Dr. Alexander Preuschoff von der RYTLE GmbH, die den „MovR“ entwickelt hat und ihn in mittlerweile 25 Städten, darunter New York, einsetzt. Ein UPS-Transporter bringt die Pakete zu einem temporären City-Hub an der OPG-Vitihof-Garage am Gerberhof. Dort werden die Pakete in die Box des MovR umgeschlagen. Zu Beginn des Feldversuchs noch per Hand, perspektivisch kann die Box bereits im UPS-Depot in Wallenhorst kommissioniert und dann am City-Hub getauscht werden. Mit […]

Links der Woche #187

Radverkehr in Osnabrück - So, 06/09/2019 - 07:00
Passend zum langen Wochenende gibt es eine lange Linkssammlung. Einen unbedingten Lesebefehl erteile ich für den Text über die deutsche Binnenschiffahrt bei Le Monde diplomatique. Abseits der Öffentlichkeit scheint es hier einen riesigen Klüngel zu geben, der mit Milliarden an Steuergeldern gefüttert wird. Ebenfalls sehr interessant ist der Text „Darf’s noch ein bisschen Teer sein?“ über die Verkehrspolitik der CSU-Minister. Die Hände über den Kopf schlagen kann man nur über das Sanduhrparken in Cloppenburg, womit massive Anreize gesetzt werden, noch öfter das Auto statt das Fahrrad oder die eigenen Füße zu nutzen. Und dann ist noch ein Off-Topic-Beitrag zu den Verflechtungen eines CDU-Bundestagsabgeordneten mit der Agrarlobby dabei. Warum ist sowas möglich? Ich finde das skandalös. Euch jetzt aber viel Spaß bei der Lektüre und schöne Pfingsten. Ausweitung der Fahrradstaffel (taz) Aufatmen in Paris (Süddeutsche Zeitung) Grünes Wachstum ist eine Illusion (der Freitag) SC Urania: Frauen lernen Fahrrad fahren (NDR) Im Geflecht der Agrarlobby (Süddeutsche Zeitung) Darf’s noch ein bisschen Teer sein? (ZEIT Online) Kann Andreas Scheuer Radverkehr? (Riffreporter) Falschparker stressen Stadtbewohner (Riffreporter) Verkehrswende: Von den Dänen lernen (ZEIT Online) Kaum ein Schiff wird kommen (Le Monde diplomatique) „Falschparken ist kein Kavaliersdelikt“ (Deutschlandfunk) Wenn Raser von Kindern Saures bekommen (ZEIT Online) […]

Scheuer stellt Maßnahmen für attraktiveren Radverkehr vor

Radverkehr in Osnabrück - Fr, 06/07/2019 - 18:52
Lange waren sie angekündigt, heute hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Maßnahmen vorgestellt, mit denen er das Radfahren in Deutschland fördern will. „Mit klaren Regelungen stärken wir den Radverkehr und sorgen dafür, dass das Radfahren zügig spürbar attraktiver und sicherer wird“, so der selbsternannte Fahrradminister.

Warum kümmert sich hier eigentlich keiner um Falschparker?

Radverkehr in Osnabrück - Mi, 06/05/2019 - 14:23
Am Kirchenkamp in Osnabrück hängt seit dem 31. Mai ein Plakat mit der Frage, warum sich in Osnabrück eigentlich niemand um Falschparker kümmert. Die Stelle ist bewusst gewählt. Zusammen mit dem ADFC und weiteren genervten Radfahrern habe ich es genau hier aufhängen lassen, weil es eine klassische Radwegparkerstelle ist. Wir wollten das Thema „Falschparker auf Radwege“ setzen, weil es Radfahrerinnen und Radfahrern täglich zu schaffen macht – nicht nur in Osnabrück. Wir können das berühmte ‚nur mal kurz‘ nicht mehr hören. Für viele Autofahrer ist das Radwegparken immer noch ein Kavaliersdelikt. Und die im europäischen Vergleich niedrigen Bußgelder sowie die sehr geringe Wahrscheinlichkeit, überhaupt erwischt zu werden, unterstreichen dieses Denken. Dabei sind Radwegparker nicht nur lästig, sie können zu einer echten Gefahr werden. Radfahrer müssen in den fließenden Verkehr ausweichen. Gerade für Kinder kann das sehr gefährlich werden. Die Folge ist, dass Mütter und Väter ihre Kinder nicht mit dem Fahrrad zur Schule fahren lassen sondern das Elterntaxi bemühen, was wieder für neue Probleme – vor Schulen und auf Radwegen – sorgt. Wenn es die Stadt ernst damit meint, den Radverkehr zu stärken, dann muss sie konsequenter gegen Radwegparker vorgehen. Das zeigt auch die Note für Falschparkerkontrollen auf Radwegen beim […]

Förderprogramm für Abbiegeassistenten wird verdoppelt

Radverkehr in Osnabrück - Mo, 06/03/2019 - 20:51
Das Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) für LKW-Abbiegeassistenten wird verdoppelt. Nachdem die ersten fünf Millionen Euro innerhalb weniger Tage vergeben waren, stellt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nun weitere fünf Millionen Euro zur Verfügung. „Damit die Fahrradfahrer in der Stadt viel sicherer unterwegs sind“, so Scheuer. Angesichts der europäischen LKW-Flotte bleibt es aber wohl ein Glücksfall, überhaupt mal einen LKW mit Abbiegeassistenten zu Gesicht zu bekommen. Selbst von den 343 LKW, die die Bundesministerien 2019 anschaffen wollen, werden nur 29 mit dem Assistenten ausgestattet sein. Und auch von den 643 LKW des BMVI haben nur 12 einen Abbiegeassistenten. „Ich freue mich, dass ich am #Weltfahrradtag gute Nachrichten habe: Wir setzen unser Förderprogramm für #Abbiegeassistenten fort, stellen weitere 5 Mio. € bereit und verdoppeln damit die Fördersumme auf 10 Millionen.“ – BM @AndiScheuer eröffnet die parl. Radtour des @Bundestag. pic.twitter.com/BqwqqdEXpC — BMVI (@BMVI) June 3, 2019 Stefan Gelbhaar, Obmann im Verkehrsausschuss und Sprecher für städtische Mobilität und Radverkehr von Bündnis 90/Die Grünen sieht die Aufstockung denn auch kritisch: „Bundesverkehrsminister Scheuer bräuchte die achtzigfache Summe, um allen LKW einen Abbiegeassistenten mitzufinanzieren. Die fünf Millionen sind damit nur ein weiterer Tropfen auf den heißen Stein. Städte müssen festlegen können, dass LKWs nur noch mit Abbiegeassistent in […]

206.687 Stimmen für die Verkehrswende

Radverkehr in Osnabrück - Mo, 06/03/2019 - 07:39
Am Wochenende wurde die NRW-weite Volksinitiative #AufbruchFahrrad abgeschlossen. Ein Jahr lang hatten tausende Menschen im ganzen Bundesland Unterschriften für den Ausbau des Radverkehrs gesammelt. 66.000 Stimmen waren erforderlich – mehr als dreimal so viele Menschen haben unterschrieben: Aufbruch Fahrrad hat 206.687 Stimmen erreicht. Und nicht nur in den urbanen Räumen wurde gesammelt. Aus 394 von 396 Kommunen liegen Unterschriften vor. Der Erfolg von Aufbruch Fahrrad, die erste Volksinitiative für ein Mobilitätsthema in NRW, hat das ganze Bundesland erreicht. Und es ist die erfolgreichste Unterschriftensammlung für das Fahrrad in ganz Deutschland: Noch nie wurden bisher so viele Unterschriften für das Fahrrad gesammelt. „Es ist überwältigend, auf welch große Resonanz wir treffen. So viele Menschen in NRW wünschen sich eine andere Verkehrspolitik. Dieser Erfolg zeigt, dass die Menschen im Land der Politik weit voraus sind. Nur das Fahrrad wird unsere Städte retten“, so Dr. Ute Symanski, Initiatorin der Volksinitiative. „Ich hoffe, die Politik versteht diesen Weckruf.“ Dieser Erfolg zeigt, dass die Menschen im Land der Politik weit voraus sind. Die Volksinitiative wurde von einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis getragen. Rund 2015 Verbände und Vereine bilden das Aktionsbündnis Aufbruch Fahrrad. Darunter sind die großen Umweltschutz- und Mobilitätsverbände ebenso wie Nachbarschaftsinitiativen oder Sportvereine. Zuletzt schloss […]

Links der Woche #186

Radverkehr in Osnabrück - So, 06/02/2019 - 07:00
Das Klima ist nach der Europawahl das große Thema und das deutsche Klimakabinett hat getagt. Cem Özdemir, Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags, reagiert auf Verkehrsminister Scheuers Pläne, CO2 einzusparen mit der Aufforderung, er müsse endlich eingenordet werden. Spiegel Online hat eine E-Bike mit nicht ganz unendlichem Akku getestet, Andrea Reidl erklärt bei Zeit Online, warum Radaktivisten früher für das Fahrbahnradeln gekämpft haben und heute für geschützte Radwege streiten und in Osnabrück hängt ein Plakat, das sich mit dem Falschparker-Problem auseinandersetzt. Viel Spaß an diesem ersten wirklich heißen Tag des Jahres! Hinaus ins Urbane (taz) Falten und walten (Spiegel Online) Radwege nicht nur für Mutige (ZEIT Online) Mehr Radfahrer, weniger Unfälle (Deutschlandfunk) Rad-Kampf – So viel Straße braucht ein Fahrrad (hr) Bahn frei! – Wie fahrradfreundlich ist Deutschland? (WDR) Seehofer setzt im Klimakabinett auf Gebäudesanierung (Tagesspiegel) Separated Bike Lanes Means Safer Streets, Study Says (Streetsblog USA) Autonome Fahrzeugflotten ersetzen das Privatauto (Deutschlandfunk Kultur) Wie das Münchner Umland gegen zu viele Autos kämpft (Süddeutsche Zeitung) Tweets Gute Frage! pic.twitter.com/T6o3I8R2cO — Daniel (@SecretCoAuthor) May 31, 2019 Es ist echt interessant hier. Jetzt halten schon Passanten und fotografieren #Falschparker vor dem Plakat. Der bleibt stoisch stehen und wartet auf seine Frau, die „nur […]

Critical Mass – Teilnehmerzahlen Mai 2019

Radverkehr in Osnabrück - Fr, 05/31/2019 - 22:09
Ich habe doch tatsächlich vergessen, dass heute Critical Mass ist. Kann aber bei einem Brückentag mal passieren, oder? Bin natürlich trotzdem gespannt auf eure Zahlen. Also gerne per Kommentar, Mail oder bei Twitter mit dem Hashtag #CMMai mitteilen.

LiteLok Silver

Radverkehr in Osnabrück - Do, 05/30/2019 - 09:37
Der britische Hersteller LiteLok hat mir ein Fahrradschloss zugeschickt, das leicht, flexibel und sicher sein soll. Also habe ich mir das LiteLok Silver mal genauer angesehen. Das patentierte Boaflexicore-Band enthält ein Stahl- und Polymer-Komposit, das Schloss besteht aus einer gehärteten Luftfahrtlegierung aus Stahl – geschmiedet aus geschmolzenem Metall bei über 1700 Grad Celsius. Dafür gibt es die (namensgebende) Sicherheitskategorie Silver. Und es ist in der Tat hart, aber doch auch flexibel. Laut Hersteller – und darauf muss ich vertrauen, weil ich das mit einem Schloss nicht alles testen kann – wiedersteht das LiteLok Silver „einem fortgesetzten Angriff mit den üblichen Diebstahlwerkzeugen, einschließlich Angriffen mit Bolzenschneidern, Brechstangen, Kabelschneidern und Metallsägen“. Was mir sehr gut gefällt: Mit einem mitgelieferten Klettband kann man das 630 Gramm leichte LiteLok Silver unkompliziert um die Hüfte schnallen und sehr gut mitnehmen. Alternativ liegen auch noch zwei kleine Klettbänder bei, mit denen man das Schloss am Rahmen befestigen kann. Dafür sind dann natürlich wieder zwei Handgriffe mehr nötig. Kleiner Sicherheitsaspekt: Alle Klettbänder sind mit reflektierenden Streifen versehen, die den Radfahrer bei Dunkelheit etwas sichtbarer machen. Mit der hier beschriebenen 70 cm-Variante (es gibt das Litelok Silver auch noch mit 52 und 85 cm) lassen sich Fahrräder auch […]

Gleich wird’s Sommer! Critical Mass im Mai 2019

Critical Mass PB - Do, 05/30/2019 - 03:00
So langsam wird’s richtig warm! Packt die Sonnenmilch aus, ölt die Waden und rauf auf die Räder! Am letzten Freitag des Monats treffen sich radfahrbegeisterte Menschen um in Paderborn und planetenweit Teil der Critical Mass zu sein. Gemeinsam nutzt die CM selbstverständlich den öffentlichen Straßenraum und verwirklicht so eine Vision von einem ...

Radverkehr: Osnabrücker Stadtrat macht ernst

Radverkehr in Osnabrück - Di, 05/28/2019 - 07:36
Ich hatte kürzlich bereits das Radverkehrsprogramm 2019 der Stadt Osnabrück veröffentlicht. Nun aber wollen die Ratsfraktionen den großen Wurf wagen. Um den Beschluss zum Radverkehrsplan 2030 zu bekräftigen, soll wurde heute im Stadtrat über den gemeinsamen Antrag „Radverkehr stärken – Infrastruktur ausbauen“ von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, UWG-Piraten und Die Linke unter Federführung der Grünen abgestimmt werden. Und der gibt wirklich mal eine Richtung vor. Osnabrück soll bis 2030 in die Top 5 der radverkehrsfreundlichsten Städte Deutschlands kommen und sich dort auch dauerhaft festsetzen. Das hat der Stadtrat einstimmig beschlossen! Damit das gelingt, werden verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen. So sollen als Fundament zunächst mehr Stellen für die Radverkehrsplanung geschaffen werden. Nachdem der Anfang bereits gemacht ist, soll der Wallring bis 2025 mit breiten und sicheren Radwegen versehen werden. Dafür soll der motorisierte Individualverkehr Flächen abtreten – insbesondere Parkstreifen sollen wegfallen, aber auch Fahrspuren bei Bedarf schmaler gestaltet werden. Weitere Radschnellwege sollen geplant und gebaut, mehr Fahrradstraßen ausgewiesen werden. Bei sämtlichen Straßenbaumaßnahmen sollen diejenigen priorisiert werden, mit denen auch Verbesserungen auf Haupt- oder Velorouten für den Radverkehr im Sinne des Radverkehrsplans 2030 erreicht und kostengünstiger umgesetzt werden können. Die Verwaltung soll Möglichkeiten zur Errichtung von Fahrradgaragen nach dem Vorbild der […]

Links der Woche #185

Radverkehr in Osnabrück - So, 05/26/2019 - 07:00
Eine außergewöhnlich kurze Liste dieses Mal. Aber ihr müsst ja sowieso gleich ins Wahllokal. Der selbsternannte Fahrradminister will derweil den Verkauf von Autos mit noch mehr Geld ankurbeln, Autoposer treiben weiter ihr Unwesen und Fußgänger älteren Semesters haben es auch nicht leicht. Viel Spaß und geht wählen! „Heute quert man vier Spuren“ (taz) Unterwegs mit der Soko „Autoposer“ (NDR) Die sind ja wohl nicht ganz dicht (Spiegel Online) Maut droht ein Minusgeschäft zu werden (Tagesspiegel) Scheuer will Prämie für E-Autos erhöhen (Süddeutsche Zeitung) „Es ist unschön, dass das so irre lang dauert“ (Süddeutsche Zeitung) Altmaier-Berater fordern eine Maut für deutsche Innenstädte (Handelsblatt) Tweets Eröffnung des ersten #Radschnellweg​s in Osnabrück. Hier der money shot: Zähler auf Null. Ab jetzt geht’s los. pic.twitter.com/aGiuHidwAx — Daniel (@SecretCoAuthor) May 22, 2019 Wir fordern mehr sichere Radwege, damit in #Osnabrück niemand mehr Angst haben muss, Fahrrad zu fahren! pic.twitter.com/WRskAXNZhP — cm_Osnabrück (@cm_Osnabrueck) May 21, 2019 Auch das muss sich die „Klimakanzlerin“ ankreiden lassen. Umweltfreundlicher Verkehr wird in Deutschland nicht so gefördert, wie es in anderen Ländern der Fall ist. Und Umweltkosten lässt man dann gerne unter den Tisch fallen bzw. reicht sie an die folgenden Generationen weiter. pic.twitter.com/JNQeKfTDS8 — Daniel (@SecretCoAuthor) May 19, 2019 2,2 […]

So geht Radschnellweg!

Radverkehr in Osnabrück - Do, 05/23/2019 - 07:37
Ich habe schon mehrfach über den ersten Radschnellweg in Osnabrück geschrieben. Daher fasse ich mich hier kurz und lasse das Video sprechen. Heute wurde der erste Teil auf städtischem Gebiet eröffnet. 1,2 Kilometer ist er lang. Als kleines Highlight wurde am Beginn des Radschnellweges in der Schlachthofstraße eine Fahrradzählstelle in Betrieb genommen, die künftig wichtige Daten zum Radverkehr liefern wird. Ich hatte das Glück, den Zähler bei Null zu erwischen. Ab jetzt wird fleißig gezählt. Fun fact aus Hannover: Dort wurde erst ohne Anzeige gezählt. Nachdem die Anzeige aufgestellt wurde, stieg die Anzahl der Radfahrer dort um 25 Prozent. Die grünen Piktogramme, die in Zukunft bundesweit Radschnellwege kennzeichnen sollen, wurde für die Eröffnung zunächst aufgeklebt, sollen aber noch farblich dauerhaft abmarkiert werden. Eine mitlaufende Beleuchtung mit Bewegungsmeldern sorgt für Licht im Dunkeln. Da der Radschnellweg im ersten Teil an einem Firmengelände entlangläuft, gibt es dort wenige Querungen. Radfahrer sind aber vorfahrtsberechtigt. Am Ende des Videos sieht man einen alten Schrebergartenerschließungsweg. Den dürfen Anlieger die wenigen mit ihrem Auto weiter nutzen. Im weiteren Verlauf nach Belm – der Radschnellweg wird mal 6,5 Kilometer lang sein – wird die Führung wechselnd aus einem breiten exklusiven Radweg und Fahrradstraßen bestehen. Der erste Teil […]

Der kleinste Fahrrad-Gepäckträger der Welt

Radverkehr in Osnabrück - Mi, 05/22/2019 - 07:32
Ich habe einen neuen Gepäckträger zugeschickt bekommen. Wobei „Gepäck“ vielleicht ein wenig übertrieben ist. Der kleine Gummizug Carryyygum ist eher was für die Zeitung vom Kiosk, das Handtuch auf dem Weg zum Baggersee oder die Kleinigkeit zwischendurch, die nicht auf den Gepäckträger hinterm Sattel passt, weil es den nicht gibt. Oder in den Rucksack, den man nicht dabei hat. Per Klettband wird Carryyygum – das eigentlich ein großes Gummiband ist – an drei Punkten an Lenker und Vorbau befestigt. Es eignet sich für nahezu jeden Lenkertyp, solange ein Abstand von 5 bis 15 cm zwischen den drei Fixpunkten möglich ist. Da es doppelt gewickelt ist, kann man Gegenstände zwischen das Gummiband und auf den Lenker klemmen. Zu groß oder sperrig sollten diese natürlich nicht sein. An die Griffe sollte man noch kommen. Ein vollwertiger Gepäckträger im eigentlichen Sinne ist Carryyygum damit natürlich nicht. Der 33 Gramm leichte Lenkergepäckträger wurde aber auch eher für urbane, auf das Wesentliche reduzierte gepäckträgerlose Räder wie SingleSpeed, Fixed Gear Bikes oder auch Rennräder entwickelt. Als einfache Transportlösung für Kleinigkeiten. Und es ist mal ein kickstarter-Projekt – aus München übrigens -, das erfolgreich umgesetzt werden konnte – in nur 16 Monaten. Ich habe Carryyygum von WeLoveVelo […]

Knolle statt Knöllchen!

Radverkehr in Osnabrück - Mo, 05/20/2019 - 14:20
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer soll die Bußgelder für Falschparker auf mindestens 100 Euro anheben. Gleichzeitig muss Falschparken mit einem Punkt in Flensburg geahndet werden. Das fordert ein breites Verbändebündnis aus Umweltschutz, Verkehr, Fahrradindustrie, Verkehrssicherheit, Carsharing sowie für Menschen mit Behinderungen. Unter dem Motto „Knolle statt Knöllchen“ startete das Bündnis heute eine Online-Petition gegen Falschparker. Die abschreckende Wirkung des hohen Bußgelds würde das Verkehrschaos in den Städten verringern, die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöhen und damit die Verkehrswende voranbringen, so die Verbände. Kerstin Haarmann, Bundesvorsitzende des ökologischen Verkehrsclub VCD: „Falschparker gefährden und behindern andere Verkehrsteilnehmer. Unsere Städte müssen lebenswerter werden. Wirksame Bußgelder für Falschparker sorgen dafür, dass die Regeln im Verkehr eingehalten werden und Autos im öffentlichen Raum an Dominanz verlieren. Im Moment erhalten Falschparker im Schnitt ein Bußgeld von gerade einmal 20 Euro. Das hat keine abschreckende Wirkung.“ Weiterlesen: CDU-Bundestagsabgeordneter fordert 100 Euro Bußgeld für Radwegparker Zweite-Reihe-Parker zwingen Fahrradfahrer dazu, gefährlich weit auf die Fahrbahn auszuweichen. Dort geraten sie durch heran fahrende Autos und Lkw in Lebensgefahr. Parken Autos an Straßenecken, behindern sie nicht nur Rettungsfahrzeuge. Fußgänger und Autofahrer können sich nicht rechtzeitig sehen, das Überqueren der Straße wird vor allem für Kinder und ältere Menschen lebensbedrohlich. Besonders rücksichtslos und […]

Links der Woche #184

Radverkehr in Osnabrück - So, 05/19/2019 - 07:00
Einen schönen Sonntagmorgen. Hier gibt es wieder die Lektüresammlung der vergangenen sieben Tage. E-Roller stehen nun kurz vor der Zulassung. Kleine Änderungen müssen noch in die entsprechende Verordnung eingearbeitet werden. Je nach Verkaufserfolg werden sie aber wohl mehr Verkehrsprobleme schaffen als lösen. Daher wird in vielen Kommentare auch die Neuverteilung der Verkehrsflächen gefordert. Dass das bereits jetzt nötig ist, haben am Freitag Osnabrücker Spediteure erfahren, die sich mal aufs Rad gesetzt haben. Viel Spaß bei der Lektüre und dann raus in die Sonne! Platz da! (ZEIT Online) Wenn es eng wird (Süddeutsche Zeitung) Mehr Platz für das Rad (Deutschlandfunk) Bike-Sharing: Neben der Spur (ZEIT Online) Citymaut: Weniger Autos, bessere Luft (ZEIT Online) 200 Enteignungen für den Straßenbau (Tagesspiegel) „‚Null‘ ist sowieso eine Illusion“ (Süddeutsche Zeitung) Den Autofahrern muss es wehtun (Süddeutsche Zeitung) Mobilität – Wahlprogramme im Check (Deutschlandfunk Nova) Bremer Fahrrad-Aktivisten stören Berufsverkehr (buten un binnen) Autofahrer müssen auf Platz in den Städten verzichten (Süddeutsche Zeitung) Junge Eltern am Steuer nutzen gefährlich oft ihr Handy (Süddeutsche Zeitung) „Wir brauchen eine neue Aufteilung des öffentlichen Raums“ (Deutschlandfunk) Nicht zwei, sondern drei Radfahrer starben 2018 auf Osnabrücks Straßen (Neue Osnabrücker Zeitung) Osnabrücks Logistiker testen die Verkehrssituation auf dem Wall – mit dem […]

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