Sammlung von Newsfeeds

Inneres Lind

Radverkehr in Osnabrück - Di, 12/10/2019 - 07:34
Bruno, Gerda, Miriam und Patrick, sie waren einmal Subkultur, Mountainbiker, die in den Wäldern der Provinz rund um Winterthur illegale Bike Partys organisierten. Jetzt sind sie in der Stadt angekommen. Radfahren tun sie, wenn überhaupt noch, allein. Dafür stehen sie sich im Weg. Bewusst und unbewusst. Sie begegnen sich in der alternativen Kneipe, dem Eck, oder bei der Arbeit. Sie versuchen, im Leben Fuß zu fassen, aber sie landen im Wasser, im Dreck oder auf der Wache. Die Vergangenheit, die an die Tür klopft, lässt die Freundschaften bröckeln. Und manch einer, der Verantwortung übernehmen und eingreifen möchte, fragt sich, wozu das gut sein soll, wenn am Schluss doch alles wieder anders kommt. In griffigen Dialogen und bisweilen surreal anmutenden Szenen erhalten wir tiefe Einblicke in das Innenleben der Figuren und deren Suche nach einem Weg um die zahlreichen Abgründe des Lebens herum. »Geht Wollenmüssen?« ist nur eine der existenziellen Fragen, die dabei gestellt werden. Tom Combo hat einen aufrüttelnden Roman geschrieben über Freundschaft, Selbstbestimmung, die alternative Szene, und darüber, wie bei aller Liebe alles auseinanderdriftet. In klarer Sprache erschafft er Bilder, die sich lange im Kopf halten. Eine Leseprobe gibt es hier. — Inneres Lind Tom Combo Hardcover, 240 Seiten […]

Links der Woche #213

Radverkehr in Osnabrück - So, 12/08/2019 - 06:00
Einen schönen guten Morgen. Eure Frühstückslektüre heute: ZEIT Online hat eine Reportage über schlechte Arbeitsbedingungen beim Fahrradbau in Kambodscha. Das Umweltbundesamt hat Vorschläge für echten Klimaschutz im Verkehrssektor. Die Unfallforschung der Versicherer bestätigt, dass fast alle Verkehrsopfer vermeidbar wären. und Radfahrern hilft es manchmal auch nicht, die eigene Gefährdung zu dokumentieren. Solange nichts passiert, ist für die Polizei alles gut. Bis dahin erst mal viel Spaß beim Durchklicken, einen schönen zweiten Adventssonntag und wenn euch das hier etwas wert ist, könnt ihr gerne was in die digitale Kaffeekasse werfen. :-) Der Strich des Anstoßes (taz) Kambodscha: Unterm Rad (ZEIT Online) „Einige meinen, die Straße sei nur für Autos da“ (ZEIT Online) Hannover: Einen Tag lang kostenloser Nahverkehr (Deutschlandfunk) „Wie ein ideologischer Feldzug gegen das Auto“ (Süddeutsche Zeitung) Grüne fordern vom KBA Prüfung weiterer Daimler-Rückrufe (WirtschaftsWoche) Umweltbundesamt: Sprit muss bis zu 70 Cent teurer werden (Süddeutsche Zeitung) „Wir sind weit davon entfernt, die StVO flächendeckend durchzusetzen“ (Tagesspiegel) Dortmunder Radverkehr: Mehr Mitarbeiter sollen massives Problem in den Griff kriegen (ruhr24.de) Notorischer Meckerer? Radler aus Region Karlsruhe dokumentiert enge Überholmanöver (Badische Neueste Nachrichten) Tweets Nein liebes @ZDF, es war nicht „wieder der tote Winkel“. Es war wieder mal ein LKW, der offensichtlich nicht […]

Terrorsperre auch für den Radverkehr

Radverkehr in Osnabrück - Mi, 12/04/2019 - 18:16
Letztes Jahr hatte ich mich noch gefreut, dass die Stadt die Terrorsperren am Weihnachtsmarkt auf Nachfrage so positioniert hat, dass man als Radfahrer ohne abzusteigen drum herum kam. Und man hatte sogar etwas Asphalt an den Bordstein gekippt, damit es halbwegs komfortabel klappt. Dieses Jahr gibt es leider eine Enttäuschung. Kam man in der ersten Woche des Weihnachtsmarktes noch einigermaßen drum herum, versperren nun breite Baken den Weg. Eine trägt zwar ein „Fahrrad frei“-Schild. Aber frei ist da leider nichts. Und die Terrorsperre wird für Radfahrer natürlich auch nicht abgesenkt. Auf Nachfrage bei der Stadt heißt es nur, dass man „in die Einzelheiten unserer Sicherheitsplanungen keine Einblicke gewähren“ könne. Die ergriffenen Maßnahmen hätten aber nicht den Hintergrund, „mutwillig Radfahrer zu ärgern sondern Ihrem Schutz und dem Schutz der Besucher des Weihnachtsmarktes“ zu dienen. Das glaube ich zwar, aber im vergangenen Jahr war offenbar auch alles sicher und Radfahrer kamen trotzdem an der Sperre vorbei. Vielleicht ist das schon eine erste Konsequenz aus der Umstrukturierung in der Verwaltung? Im vergangenen Jahr war für den Fachbereich Bürger und Ordnung noch der fahrradfreundliche Stadtbaurat zuständig, heute die neue CDU-Stadträtin. Damals ging es, weil man wollte. Vielleicht will man dieses Jahr einfach nicht mehr. […]

Laub, Matsch, Eis und Schnee: Jedes Jahr dasselbe…

Radverkehr in Osnabrück - Di, 12/03/2019 - 12:06
Die Blätter sind von den Bäumen, jetzt wird es langsam kalt. Und für Radfahrer wechselt das eine Hindernis zum nächsten über. Waren Radwege bisher oft mit Blättern – gerne auch nass – übersät, so bleibt demnächst wohl wieder Schnee liegen. Der ADFC fordert Kommunen daher dringend auf, die vorhandenen Radwege ebenso wie Fußwege prioritär in den Winterdienstplan aufzunehmen. Nicht gepflegte Radwege bildeten mit Laub, Matsch, Eis und Schnee gefährliche Rutschfallen für Zweiradnutzer. „Die oft gesehene Praxis von Straßenmeistereien, Schnee und Laubhaufen auf Rad- und Fußwege zu räumen, ist vollkommen inakzeptabel. Wenn Deutschland ein Fahrradland werden will – und so ist es politisch gewollt, dann müssen wir auch diesen Spieß umdrehen. Die Wege der verletzlicheren Verkehrsteilnehmer, dazu gehören außer Radfahrenden natürlich auch Fußgängerinnen und Rollstuhlfahrer, müssen Priorität bei den Straßendiensten bekommen, wie in den Niederlanden. Nur mit Top-Radwegen in Top-Pflegezustand kann es gelingen, mehr Menschen ganzjährig auf das Rad zu locken“, so Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork. Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs sind Kommunen verpflichtet, „verkehrswichtige Radwege“ zu räumen. Wenn eine Radfahrerin oder ein Radfahrer ohne eigenes Verschulden auf einem ungeräumten Radweg stürzt, ist die Kommune in der Haftung. Stork: „Jede Straße, jeder Radweg ist potenziell verkehrswichtig für Radfahrerinnen und Radfahrer. Ihre Wege […]

Fahrradstaffel für Frankfurt

Radverkehr in Osnabrück - Mo, 12/02/2019 - 16:33
Der Radentscheid Frankfurt kann einen weiteren Erfolg feiern. Die von den Aktivisten geforderte Fahrradstaffel der Polizei wurde heute vorgestellt. Künftig werden zehn Verkehrspolizisten, die sich freiwillig gemeldet haben, auf Fahrrädern in der Stadt unterwegs sein. „Wenn wir den Radverkehr in unserer Stadt weiter voranbringen wollen, müssen wir auch bei der Verkehrssicherheit ansetzen“, so Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Oesterling: „Aus der Perspektive der Rad Fahrenden lässt sich vieles besser erkennen als aus dem Streifenwagen.“ In den vergangenen Jahren waren Verkehrspolizisten nur unregelmäßig mit Pedelecs in der Stadt auf Streife. Die neue Fahrradstaffel wird nun personell als eigene Dienstgruppe organisiert – die zehn Stellen wurden eigens dafür geschaffen – und ihren Regeldienst (montags bis freitags von 7-15.30 Uhr und 13.30-22 Uhr) grundsätzlich mit dem Rad verrichten. „Die Fahrradstaffel wird konsequent und sichtbar bei Halt- und Parkverstößen auf Radverkehrsanlagen einschreiten. Das heißt klipp und klar: Null Toleranz. Egoistisch Radwege und Straßenecken zuzustellen ist keine ‚Sünde‘ oder ‚Kavaliersdelikt‘, sondern gefährdet und behindert andere Menschen“, so Stadtrat Oesterling. Egoistisch Radwege und Straßenecken zuzustellen ist keine ‚Sünde‘ oder ‚Kavaliersdelikt‘, sondern gefährdet und behindert andere Menschen. Neben der Freihaltung von Radverkehrsanlagen, Kreuzungs- und Einmündungsbereichen wird sich die Fahrradstaffel aber auch noch um andere Probleme kümmern: Baustelleneinrichtungen mit offensichtlichen […]

Bells for a Better Life

Radverkehr in Osnabrück - So, 12/01/2019 - 12:39
Ein Fahrrad kann ein Tor zur Welt sein – etwa in Sambia. Dort baut die Hilfsorganisation World Bicycle Relief robuste Fahrräder, vor allem für Mädchen, die damit den weiten Weg zur Schule zurücklegen und über Bildung den Weg aus der Armut finden können. Um diese wirkungsvolle Idee zu unterstützen, hat sich der österreichische Kinderfahrradhersteller woom die Spendenaktion „Bells for a Better Life“ ausgedacht. Dabei wird der Reinerlös aus dem Verkauf aller Radklingeln im November und Dezember für das Projekt in Sambia gespendet. „Mit einem Fahrad können Menschen dort ihr Leben verbessern, das ist beeindruckend“, so Geschäftsführer Christian Bezdeka. „Wenn unsere Community ihren Weihnachtsbaum auch mit woom Bells behängt, werden in Sambia mehr Kinder ein schönes Weihnachten erleben.“ Die Fahrräder von woom und World Bicycle Relief haben einige Ähnlichkeiten: Sie sind hochqualitativ, langlebig und bis ins Details durchdacht. Aber woom Bikes sind federleicht und sportlich, während ein Buffalo von Bicycle Relief ein 23 kg schweres Transportmittel ist – massiv, mit gebogenem Rahmen auch für Frauen mit Wickelröcken, sehr starken Bremsen und einem für 100 kg zugelassenem Gepäckträger, mit dem schon mal Ziegen transportiert werden können. Die Montage erfolgt vor Ort, es werden lokale MechanikerInnen ausgebildet als Hilfe zur Selbsthilfe. Für woom […]

Links der Woche #212

Radverkehr in Osnabrück - So, 12/01/2019 - 06:00
Ich wünsche euch einen schönen 1. Advent. Auch heute gibt es natürlich wieder die Links der Woche. Und auch heute ist natürlich wieder die CSU-Maut dabei. Nach langer Vorbereitung wurde nun der Untersuchungsausschuss eingesetzt und es gibt inzwischen mehrere Rücktrittsforderungen gegen Verkehrsminsiter Scheuer. Jan Böhmermann hat sich die Elektromobilität mal genauer angeschaut. Der BVZF fordert mehr Förderungen für Pedelecs und weniger für umweltschädliche Mobilität und E-Scooter bringen noch nicht, was man sich von ihnen versprochen hatte. Am kommenden Mittwoch beschäftigt sich der Verkehrsausschuss des Bundesrates übrigens mit der Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO), die vom Bundesverkehrsministerium im Sommer vorgestellt wurde. Es gab noch strittige Punkte wie das Parkverbot für Fahrräder am Fahrbahnrand. Mal sehen, welche Empfehlungen die Länder nach Berlin schicken. Bis dahin erst mal viel Spaß beim Durchklicken, einen schönen Adventssonntag und wenn euch das hier etwas wert ist, könnt ihr gerne was in die digitale Kaffeekasse werfen. :-) Warum tritt er nicht zurück? (ZEIT Online) E das Magazin: E-Mobilität (Neo Magazin Royale) Leistungsexzesse bei Elektroautos (Spiegel Online) Mehr Förderung für Pedelecs (Süddeutsche Zeitung) Wie die Verkehrswende auf dem Land gelingt (ZEIT Online) Ohne Tempolimit bleibt Deutschland zurück (Gründerszene) E-Scooter: Die Städte kämpfen um die Kontrolle (ZEIT Online) Drei ausgelöschte […]

Critical Mass – Teilnehmerzahlen November 2019

Radverkehr in Osnabrück - Fr, 11/29/2019 - 08:05
An dieser Stelle gibt es wie immer die Teilnehmerliste für die Critical Mass im November. Leider kann ich heute in Osnabrück nicht selbst mitfahren. Dabei dürfte spannend werden, ob sich überhaupt etwas bewegt – Klimademo, VfL-Spiel, extralange Öffnungszeiten für diesen bescheuerten Konsumrausch namens Black Friday. Und dann eben noch die Critical Mass. Meldet gerne, wie viele Radfahrerinnen und Radfahrer in eurer Stadt dabei waren. Und wer nicht genau weiß, ob bei ihm oder ihr überhaupt gefahren wird, kann hier in der Liste nachschauen. Duisburg – 21 Essen – 65 Halle – 150 Hannover – 52 Karlsruhe – 275 Marburg – 50 Osnabrück – 60 Paderborn – 11 Reutlingen – 36 Trier – 14 = Und die Liste aller deutschen Critical Mass Fahrten mit Ort und Zeit!

ADFC fordert Radwegequalität 3.0

Radverkehr in Osnabrück - Mi, 11/27/2019 - 09:35
Heute startet im Bundesverkehrsministerium eine Reihe von Dialogveranstaltungen zum dritten Nationalen Radverkehrsplan (NRVP 3.0). Der Fahrradclub ADFC ist an den Expertenforen beteiligt und fordert ein radikales Umdenken bei der Planung von Radverkehrsanlagen. Mit kosmetischen Lösungen der vergangenen Jahrzehnte müsse Schluss sein.

Günstiges Parken lockt eben doch keine Autofahrer hinterm Ofen hervor

Radverkehr in Osnabrück - Di, 11/26/2019 - 12:27
Am 18. November war Verkehrsfreigabe für die A33 bei Bielefeld. Gleich drei Tageszeitungen hatten das mit einer 40-seitigen Sonderbeilage gefeiert. Und auch die Stadt Osnabrück hat sich „zur Feier des Lückenschlusses“ eine Idee einfallen lassen:

Bündnis für moderne Mobilität gegründet

Radverkehr in Osnabrück - Mo, 11/25/2019 - 12:25
Das Bundesverkehrsministerium hat zusammen mit Ländern und Kommunen ein Bündnis für moderne Mobilität gegründet. Ziel ist es, mehr Platz für umweltfreundliche Verkehrsmittel zu schaffen. Dazu gehört auch der schnelle Ausbau des Radverkehrs, wie ihn auch das sogenannte Klimapaket der Bundesregierung vorsieht. Allein bei der Umsetzung in den Kommunen scheitert die Neuverteilung des Verkehrsraumes regelmäßig zuverlässig. Um jeden Parkplatz, der dem Rad- oder Fußverkehr zugeschlagen werden soll, wird erbittert gekämpft. Wenn der Kampf denn überhaupt geführt wird. Oft traut man sich gar nicht, diese Umverteilung überhaupt anzusprechen. Der ADFC sichert Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern nun volle Unterstützung bei den zu erwartenden Flächenkonflikten zu. Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork: „Ab 2020 ist erstmals richtig Geld vom Bund da, um in den Kommunen hochqualitative Radwegenetze, Fahrradbrücken und Fahrradparkhäuser zu finanzieren. Damit dieses Geld auch zügig auf die Straße kommt, müssen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister jetzt mit ihren Verwaltungen in die Planung einsteigen – und spätestens ab 2021 richtig gute Radwege bauen. Wie überall auf der Welt wird es bei der Umverteilung des Straßenraums Konflikte geben. Da heißt es, Haltung und Führungsstärke zu beweisen, liebe Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. Der ADFC wird Sie mit seinen mehr als 450 Gliederungen bundesweit dabei stärken!“ Moralische Unterstützung gibt es dabei auch von […]

Links der Woche #211

Radverkehr in Osnabrück - So, 11/24/2019 - 06:00
Und täglich grüßt das… Die Affäre um die CSU-Maut geht weiter und verschärft sich. Minister Scheuer wurde von zwei Linken-Bundestagsabgeordneten angezeigt, die SZ sieht sein Ende als Verkehrsminister nun kommen. Fortsetzung folgt. Für heute Morgen empfiehlt sich das einstündige Feature „Ohne Auto leben?!“ beim NDR. Während Oslo einfach macht, versuchen es Bund, Länder und Städte in Deutschland erst mal wieder mit einem neuen Pakt. Fahrer von Leih-E-Tretrollern könnten derweil eine Menge Bußgeldbescheide im Briefkasten haben. Viel Spaß beim Durchklicken, einen schönen Sonntag und wenn euch das hier etwas wert ist, könnt ihr gerne was in die digitale Kaffeekasse werfen. :-) Ohne Auto leben?! (NDR) Kompetentes Schnellfahren (br queer) Bus für lau – und alle fahren Auto (ZEIT Online) Schicker Heinrich schwebt (Süddeutsche Zeitung) „Aufbruchstimmung für moderne Mobilität“ (ZDF) Fahrrad: So muss die Beleuchtung aussehen (NDR) Strafanzeige gegen Andreas Scheuer (Süddeutsche Zeitung) Verkehrswende in Deutschland: Mehr Geld ist nicht genug (taz) An diesen Fahrradschlössern verzweifeln Diebe (Spiegel Online) Mehr als 1200 Anzeigen in Berlin-Mitte gegen E-Scooter (Tagesspiegel) Rechnungshof wirft Scheuer Rechtsverstöße vor (Süddeutsche Zeitung) Das Rasen auf deutschen Autobahnen muss aufhören (Berliner Zeitung) Mehr Leihräder für München – allen Verlusten zum Trotz (Süddeutsche Zeitung) Drastische Maßnahmen, positive Bilanz: Wie Oslo die […]

7550 New Bike Parking Spots at Copenhagen Central Station

Copenhagenize - Fr, 11/22/2019 - 14:13

For all of Copenhagen's badassness as a bicycle city, there remains one thing that the City still completely sucks at. Bicycle parking at train stations. At Copenhagen Central Station there are only about 1000 bike parking spots. Danish State Railways can't even tell us how many spots they have. They're not sure.

Even in Basel they have 800+. In Antwerp they have this. Don't even get me started on the Dutch. 12,500 bike parking spots are on the way in some place called Utrecht. Amsterdam has a multi-story bike parking facility, floating bicycle barges round the back and are planning 7000 more spots underwater.

Even at the nation's busiest train station, Nørreport, the recent and fancy redesign failed miserably in providing parking that is adequate for the demand. Architects once again failing to respond to actual urban needs.

It is time to remedy that. Here is my design for 7550 bike parking spots behind Copenhagen Central Station. Steve C. Montebello is the architect that I worked closely with.


By exploiting the area over the train tracks and using Tietgens Bridge as the transport spine, we have created an iconic bicycle parking facility with ample parking spots at this important transport hub where trains, buses and - in 2019 - the Metro converge in an inter-modal transport orgy.

In our work on the EU project BiTiBi.eu - Bike Train Bike - we have been focused on parking solutions at train stations. It was a natural evolution to use that experience in developing this project.

The structure is supported by columns and utilises the existing platforms below, which dictated the shape that we decided upon.

There are:
- 6880 bike parking spots in double-decker racks. This can be expanded with 1360 more if necessary.
- 30 dedicated cargo bike parking spots featuring.
- 640 secure, indoor bike parking spots in the green roofed building at left (above).
- A bike shop for repairs and maintenence.
- Ticket machines and displays for departures and arrivals of trains and buses.
- At the end of the long point, the belvedere will be the world's premiere, dedicated lookout spot design for trainspotters.


Here is the view of the area as it is today.

There are four on/off ramps from Tietgens Bridge for ease-of-access.

A secure bicycle parking facility will house 640 bikes.

We used 3D models of bike racks courtesy of our colleagues at the Dutch company Falco. They know a thing or two about bike racks.

There will be a space for a bike shop for repairs and maintenence located at the entrance, next to ticket machines and displays featuring departures and arrivals for trains and buses.

The parking with have signs with areas divided up alphabetically, so you can find your bike again.

There is access to the three platforms below by stairs that will, of course, have bike ramps. Duh.

This facility will right so many wrongs and will thrust Copenhagen into the 21st century regarding bicycle parking at train stations. If we are  to maintain the momentum of a blossoming bicycle-friendly city, we need to up our game regarding parking.Copenhagenize the planet. And have a lovely day.

Wieso regt sich hier eigentlich keiner auf?

Radverkehr in Osnabrück - Fr, 11/22/2019 - 13:58
Es ist wieder soweit. Jedes Jahr zur Adventszeit findet in Osnabrück ein großes Verkehrsexperiment statt: die Hasestraße wird für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt.

Osnabrück bekommt erste sichere Fahrradabstellanlage

Radverkehr in Osnabrück - Do, 11/21/2019 - 07:55
Gegen Fahrraddiebe hilft heute nur noch wenig. Kürzlich wurde sogar meine alte Stadtschlampe aus dem Hof getragen, nur um dann den ohnehin aufgesrissenen Sattel zu klauen. Ich habe das Rad dann drei Häuser weiter wiedergefunden und muss mir nun einen neuen Sattel besorgen.

Berlin soll Zahl der Autos halbieren

Radverkehr in Osnabrück - Mi, 11/20/2019 - 16:19
Berlin will die Mobilitätswende, doch das größte Hindernis kommt in der Debatte zu kurz: Die große und wachsende Anzahl von Pkw. Ein neues Bündnis aus Verkehrs- und Umweltverbänden und Initiativen fordert, dass die Stadt für die Menschen zurückgewonnen und die Zahl der Autos in den nächsten 10 Jahren halbiert werden soll. Dazu schlägt es sieben Maßnahmen für ein lebenswertes, klimagerechtes Berlin vor. Das Berliner Mobilitätsgesetz schreibt seit mehr als 16 Monaten mehr Platz für Fuß-, Rad-, und öffentlichen Nahverkehr vor. Doch die Straßen platzen bereits jetzt aus allen Nähten. Mehr als 1,2 Millionen Pkw und 200.000 Lieferfahrzeuge sind in Berlin zugelassen, jedes Jahr werden es mehr. Ein Wandel hin zu neuer Mobilität ist nicht möglich, ohne die Stadt von der alten, autozentrierten Mobilität zu befreien. Es ist an der Zeit, dass wir unsere Städte von der Autodominanz befreien und den Raum für das nutzen, was für die Menschen wichtiger ist. Ein Bündnis aus ADFC Berlin, BUND Berlin, Changing Cities, FUSS e.V., Institut für urbane Mobilität, Naturfreunde, PowerShift, der Initiative „Stadt für Menschen“ und VCD Nordost fordern sieben Maßnahmen für eine lebenswerte Stadt mit weniger Autoverkehr. Dabei nennen die Organisationen auch die notwendigen Zeithorizonte und Zahlen, um die sich die Politik […]

Hamburg hält keinen Abstand

Radverkehr in Osnabrück - Mi, 11/20/2019 - 07:52
Was für eine schöne Idee aus Hamburg. Benjamin und Ralph sind genervt davon, auf dem Fahrrad immer wieder mit zu wenig Abstand von Autos, LKW und Bussen überholt zu werden. Um auf das Thema aufmerksam zu machen, sammeln sie nun Geld, mit dem Busbeklebungen finanziert werden sollen. Die Busse sollen dann andere motorisierte Verkehrsteilnehmer für das Thema sensibilisieren. Der Abstand zu überholenden Autos ist ein wichtiger Faktor, damit Radfahrer sich sicher fühlen. Viele Autofahrer kennen die Vorschriften zu den Überholabständen leider nicht. Daher wollen wir sie informieren, gut sichtbar auf den Rückseite von Linienbussen, in einer Größe von 2,12 x 1,96 Meter, im Hamburger Stadtverkehr. Die beiden sind natürlich nicht alleine. Es gab oder gibt bereits kreative Kampagnen in Osnabrück, Rostock, Bielefeld, Nordrhein-Westfalen, Australien und und und. Auch ich hatte hier schon mal ein Sharepic gebastelt. Das Crowdfunding für Hamburg läuft noch bis zum 22. Dezember bei startnext. Und wenn sich das hier möglichst weit verbreitet, wird sich die Aktion so oder so lohnen – mit erreichtem Crowdfunding-Ziel oder ohne. Aufmerksamkeit zählt. Für die Kampagne und auf der Straße.

(Wieder-)Geburt einer Fahrradnation?

Radverkehr in Osnabrück - Mo, 11/18/2019 - 06:56
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) startet optimistisch in seine Ü40-Phase. Beim Symposium #MehrPlatzFürsRad zum 40-jährigen Bestehen des ADFC bekräftige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Freitag die Zusagen der Bundesregierung, im Rahmen des Klimapakets so viel Geld wie nie zuvor in Radwegenetze zu investieren.

Links der Woche #210

Radverkehr in Osnabrück - So, 11/17/2019 - 06:00
Ich war die Woche unterwegs und hatte nicht so viel Zeit, mich durch die Neuigkeiten zu klicken. Einige Beiträge sind es dann aber doch geworden. Natürlich, wie immer, ist auch das Versagen von Andreas Scheuer bei der CSU-Maut dabei. Die von ihm gefeierte Mobilitätsalternative E-Tretroller ersetzt ersten Untersuchungen zufolge leider kaum Autofahrten. Letztere, also Autos, dürfen tagsüber auf niederländischen Autobahnen jetzt nur noch 100 km/h fahren. Der Menschenverstand scheint sich – nach Scheuer – bei unseren Nachbarn also langsam in Luft aufzulösen. Viel Spaß beim Durchklicken, einen schönen Sonntag und wenn euch das hier etwas wert ist, könnt ihr gerne was in die digitale Kaffeekasse werfen. :-) Tempo 100 in den Niederlanden (Tagesschau) Warum noch ein Fahrrad kaufen? (ZEIT Online) Urteil in Stuttgart: „Hirnlose Raserei“ (Spiegel Online) SUV owners to pay more for parking in the Plateau (CBC) Was vom E-Scooter-Hype geblieben ist (Süddeutsche Zeitung) Gewinner des Autogipfels ist die Autoindustrie (Deutschlandfunk) Auf gefährlichen Wegen: Sicher mit dem Rad von A nach B (RND) Radverkehr in Bayern: Enge Wege und Rücksichtslosigkeit (BR24) Scheuers Maut-Debakel: Die Tricksereien des Ministers (Frontal 21) Tweets Die #Verkehrswende findet nicht statt. ‍♂️ pic.twitter.com/wANbDXYrqy — Daniel (@SecretCoAuthor) November 16, 2019 Gute Radwege werden sogar von Paketdienstleistern […]

Hamburger reißen sich um Lastenräder

Radverkehr in Osnabrück - Mi, 11/13/2019 - 07:14
Während die E-Auto-Prämie ein Rohrkrepierer bleibt und daher noch mal erhöht wird, kommt aus Hamburg das nächste Kapitel der erfolgreichen Geschichte der Lastenradförderung. Nach diversen anderen Städten hat das Programm auch in der Hansestadt eingeschlagen.

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